Zusammenfassung der «Frage-Antwort»-Sendung vom 07.09.2026 Moderator: Eine Äußerung von Sergej W. Lawrow stieß vergangene Woche auf große Resonanz. Am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok erklärte er, dass der Westen konzeptionell stets Feinde benötige. Deshalb seien in den vergangenen 500 Jahren alle Nöte der Menschheit auf die Aggression und Expansion des Westens zurückzuführen. Zugleich wies Lawrow die im Westen geäußerte Behauptung entschieden zurück, Russland träume nur davon, erneut unter die Herrschaft des Westens zurückzukehren. Gerade mit der Unbeugsamkeit Russlands hänge die jüngste Zuspitzung der Beziehungen zwischen Russland und dem kollektiven Westen zusammen. Die Ereignisse um die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und die Äußerungen deutscher Politiker bezeichnete er als offene Kriegserklärung an Russland. So erklärte er insbesondere: All diese Aussagen von Merz, Deutschland werde wieder zur führenden Militärmacht Europas, werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.
Valeriy Viktorovich, wie stellen sich all diese Ereignisse aus Sicht der Konzeption gesellschaftlicher Sicherheit und unter dem Blickwinkel der hinreichend allgemeinen Theorie der Steuerung dar?
🥰Valerij Pyakin:
Zunächst ist festzuhalten, dass dies bei Weitem nicht alle Ereignisse sind. Die vergangene Woche war von einer ganzen Reihe von Ereignissen geprägt, die in der Weltöffentlichkeit und in der politischen Gemeinschaft jegliche Souveränität Russlands als Staat und sogar die Möglichkeit seiner Existenz als Rohstoffanhängsel des Westens vollständig verneinen. Leider haben unsere Pseudo-Politologen und Pseudo-Analytiker diese Zusammenhänge nicht erkannt. Sergej Wiktorowitsch Lawrow kann in einzelnen Reden schlichtweg nicht alles auf einmal erfassen. Zudem erfahren nicht alle seine Äußerungen die gebührende Beachtung in den Massenmedien. ...
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