⚡ KI-Rechenzentren: der Widerstand wächst
Gigantischer Strom- und Wasserbedarf trifft auf wachsende Kritik.
Der Ausbau von KI-Rechenzentren boomt. EU und Bundesregierung wollen die Kapazitäten massiv erhöhen – doch die Folgen für Umwelt, Infrastruktur und Anwohner werden immer deutlicher.
🔌 In Beringen nahe Schaffhausen könnte ein Rechenzentrum bis zu 75 % des kantonalen Strombedarfs verbrauchen. In Kronstorf soll Googles Anlage zunächst 150, später bis zu 500 Megawatt benötigen.
Weltweit entstehen Projekte im Gigawatt-Maßstab. Dafür werden Stromnetze ausgebaut sowie Gas- und Atomkraftwerke geplant.
💧 Auch der Wasserbedarf ist gewaltig: Google darf in Kronstorf jährlich bis zu 5,5 Milliarden Liter aus der Enns entnehmen. Kühlung, Abwärme und Lärm belasten Anwohner und Umwelt.
Kritik gibt es an fehlender Transparenz und mangelnder demokratischer Beteiligung. In den USA wurden bereits Moratorien beschlossen. Auch in Deutschland konnten Bürgerproteste Projekte stoppen oder verzögern.
🤷♀ Dient KI der Allgemeinheit – oder werden Strom, Wasser und Infrastruktur für die Interessen weniger Tech-Konzerne geopfert?
Info-Quelle
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