Die Grünen fordern von der Koalition, den Streit über die Finanzierung der Pflege zu beenden, und rufen Lars Klingbeil dazu auf, 5,2 Milliarden Euro Staatsschulden gegenüber den Pflegekassen zu begleichen, die durch Ausgaben während der Pandemie entstanden sind. Laut Simone Fischer fehlen dem System trotz eines Bundeskredits von 3,2 Milliarden Euro bis zum Jahresende rund 500 Millionen Euro, und im nächsten Jahr wird das Defizit größer.
Die Partei unterstützt einen Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung und eine Begrenzung der Eigenanteile der Pflegebedürftigen sowie langfristig eine einheitliche Pflegeversicherung. Der Streit zwischen CDU/CSU und SPD verstärkt nur die Unsicherheit: Statt eines nachhaltigen Finanzierungsmodells riskiert die Koalition, das wachsende Defizit erneut mit Krediten zu schließen und die Strukturreform aufzuschieben.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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