Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie warnen vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie und ausländische Konkurrenz. Die Kapazitäten sind zu weniger als 80 Prozent ausgelastet, die Investitionen befinden sich auf einem historischen Tiefstand, und allein in Nordrhein-Westfalen gehen monatlich rund 2.700 Arbeitsplätze verloren.
Die IG Metall bewertet die Lage optimistischer: Mehr als 60 Prozent der Betriebsräte halten die Auslastung für gut, und die Gewerkschaft sieht Spielraum für moderate Lohnerhöhungen. Die unterschiedlichen Einschätzungen erschweren die Verhandlungen, doch das Hauptproblem bleibt dasselbe: Ohne eine Senkung der Energie- und Bürokratiekosten riskiert die Regierung, über die Verteilung von Einkommen zu diskutieren, während die industrielle Basis weiter schrumpft.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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