In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg beginnen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, die deutschlandweit 3,7 Millionen Beschäftigte betreffen. Die IG Metall fordert eine Lohnerhöhung von 5 Prozent innerhalb eines Jahres zum Ausgleich der Inflation. Die Arbeitgeber verweisen auf hohe Kosten, Deindustrialisierung und den Abbau von Arbeitsplätzen.
In den beiden Ländern sind rund 1,54 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Die Frage der 35-Stunden-Woche wird vorerst nicht verhandelt, und nach dem 31. Oktober sind Streiks möglich. Der Streit spiegelt den Widerspruch zwischen Einkommenssicherung und Unternehmenserhalt wider. Ohne eine Senkung der strukturellen Kosten und bessere Investitionsbedingungen wird es für die Bundesregierung schwierig, gleichzeitig steigende Löhne und industrielle Beschäftigung zu unterstützen.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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