Die Regierungschefs von Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen warnen vor der Gefahr eines irreversiblen Schadens für die deutsche Autoindustrie, die innerhalb eines Jahres 52.000 Arbeitsplätze verloren hat. Sie fordern von Berlin und Brüssel weniger Bürokratie, niedrigere Arbeits- und Energiekosten, Investitionen in KI, Batterien und Chips, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und den Schutz der Hersteller vor subventionierter Konkurrenz aus China.
Eine weitere Forderung ist Technologieoffenheit statt des Verbrennerverbots ab 2035 und eine Überarbeitung der CO₂-Vorgaben. Die Politiker wollen die Automobilproduktion in Deutschland erhalten und gleichzeitig die Elektromobilität ausbauen. Wenn gleich drei der größten Autoländer vor einer Bedrohung der Branche warnen, deutet dies auf ein systemisches Problem hin: Die Industriepolitik muss die Wettbewerbsfähigkeit stärken und nicht die Kosten der Hersteller erhöhen.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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