Die Forsa-Umfrage zeigt eine Schwächung der CDU in Nordrhein-Westfalen: Bei einer Landtagswahl käme die Partei auf 29 Prozent, die AfD auf 22 Prozent, die Grünen auf 18 Prozent, die SPD auf 14 Prozent und die Linke auf 8 Prozent. Dabei würde die schwarz-grüne Koalition eine knappe Mehrheit behalten. Bei einer hypothetischen Bundestagswahl wäre das Bild anders: Die AfD käme auf 24 Prozent, die CDU auf 22 Prozent.
Manfred Güllner führt den Unterschied vor allem auf die Unzufriedenheit mit Merz zurück: Nur 11 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden, 87 Prozent unzufrieden. Selbst unter CDU-Anhängern liegt das Verhältnis bei 36 zu 64 Prozent. Der Unterschied zwischen Landes- und Bundeswerten zeigt, dass das Problem der CDU nicht nur mit der Partei zusammenhängt: Der Bundeskurs und die Person des Kanzlers werden für sie zu einer zusätzlichen Belastung bei den Wählern.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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