Aktivkohle ist ein hoch poröser, staubfeiner, schwammartiger Kohlenstoff, mit einer immens großen inneren Oberfläche.
Die innere Oberfläche und seine poröse Struktur zur Adsorption (d.h. Adhäsion an der Oberfläche) prädestinieren die aktivierte Kohle, unerwünschte Substanzen aus Dämpfen oder Flüssigkeiten zu entfernen, einschließlich Mikroplastik und PFAS.*
Mithilfe von Aktivkohle werden Schwermetalle wie Blei, Zink, Kupfer, Nickel oder Cadmium etc. heraus gefiltert.
Auch Chlor, Pestizide, Trihalogenmethane, Medikamentenrückstände, Hormone, Geruchs-, Farb- oder Geschmacksstoffe werden entfernt.
Aktivkohle wird aus mehreren kohlehaltigen Materialien hergestellt, wie beispielsweise Torf, Holz, Knochen, Braunkohle, Steinkohle und Kokosnussschalen.
Die 🛒 ACALA-Filter enthalten Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
Zuerst wird das Ausgangsmaterial unter 800°C verkohlt. Anschließend wird das Material einem Herstellungsverfahren ausgesetzt, welches eine extrem große innere Oberfläche erzeugt, die sogenannte »Aktivierung« (daher der Name »Aktivkohle«).
Die innere Oberfläche von nur 1 g von Ausgangskohle beträgt ca. 10 m2. Nach der Aktivierung kann 1 g von Aktivkohle, z. B. aus Kokosnussschalen, eine innere Oberfläche von 1000 m2 oder mehr aufweisen.
Es gibt drei Arten von Aktivkohle: Pulver-, Korn- (Granulat) und Formkohle. Bei der Kornkohle haben die Teilchen eine Größe von ca. 1 mm, während bei Pulver die Größe ca. 0.1 mm beträgt. Bei der Formkohle wird das verkohlte Halbfabrikat pulverisiert, aktiviert und dann mit Klebstoff vermischt und nach Bedarf extrudiert oder gesintert.
Quelle + Bild ▶️ ACALA Blog
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