Wem nützt das Absolute? – Zwischen Metaphysik, Erkenntnis und Macht
Manchmal lohnt es sich, einen Schlagabtausch nicht nach seinem letzten Wort zu beurteilen, sondern danach, was er über die Struktur des Streits selbst verrät. Genau das ist hier der Fall. Ausgangspunkt war ein Essay von Thomas Fiedler mit dem Titel „Die Wirklichkeit zu Ende denken“. Fiedler entfaltete darin eine theistische Position: Die materielle Welt sei bloß relativ und vergänglich, während die eigentliche Bedeutung auf einer absoluten, zeitlosen Ebene liege, die er mit Gott identifiziert. Der Zugang zu dieser Ebene führe über spirituell fortgeschrittene Seelen, die als Lehrer fungieren – eine Hierarchie von Suchenden und Wissenden.
zum Artikel: https://berlin247.net/meinung/wem-nuetzt-das-absolute-zwischen-metaphysik-erkenntnis-und-macht/
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