...Man muß sich nur auf seine Aufgabe konzentrieren können, muß ein ganz klares Bild vor dem geistigen Auge haben, muß die Kraft haben dieses Geschaute immer mehr in sich hineinzubilden. Einbildungskraft, heute in vieler Munde unter dem Coue'schen (Anm.: seine Erfahrungen mit Coue hat er in dem neuen Buch: *KOMPAKT* eindrücklich beschrieben.) Namen Autosuggestion, ist aber nichts anderes als - der Glaube! Dieser Glaube, den uns alle großen Menschheitsführer als das einzig beglückende immer wieder beizubringen versuchten und der heute unter dem Fremdwort „Autosuggestion“ in der Masse des Volkes - vielleicht wieder lebendig wird. Dieser Glaube ist der Schlüssel zu dem Geheimnis, wie man aus dem Körper das unerhörteste herausholen kann. Wer es glauben kann, daß Brot und Frucht die richtige Ernährung sind, der kann von heute auf morgen unbedenklich zu dieser Kost übergehen. Nach anfänglichem Unbehagen werden die Verdauungsorgane unter dem Druck des starken Glaubens sich in kürzester Zeit auf die neuen Anforderungen umstellen. Es wird dann nur einige Wochen dauern, und die anders gerichteten Nahrungsgelüste hören auf, der Appetit verlangt nur noch Brot und Frucht. Die Stärke des Glaubens ist der Maßstab dafür, ob man schnell oder nur allmählich zur neuen Nahrung übergehen kann. Angeborene Krankheiten, durch unnatürliche Lebensweise angesammelte Schlacken, verlassen unter der Rohkost nach kurzer Zeit mit weniger oder mehr krisenartigen Beschwerden den Körper, ein gesunder, schöner, natürlich denkender, frischfroher Mensch wird wieder möglich. Man fürchte die Krisen nicht, sondern halte durch und wappne sich mit Glauben! ...Fortsetzung folgt...
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