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Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) @drmedhwill · 10.4K subscribers
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Dezember 1950

Erkältungsschutz für Hals und Füße
Gesundheitspflege im Vorwinter

Ein ungeschützter Hals und kalte oder nasse Füße sind die häufigsten Teilursachen der Erkältungskrankheiten, und wir können viel zu ihrer Vorbeugung tun, wenn wir diese beiden Teile sorgfältig pflegen. Beim Hals ist dies recht einfach: bei jeder kalten oder feuchten Witterung sorgen wir für einen warmen Halsschutz durch wollene oder seidene Tücher oder einen Pelzkragen und hüten uns davor, kalte Luft durch den Mund einzuatmen. Besonders die Kinder sollten so geschützt werden.
Die Warmhaltung der Füße ist etwas unbequemer, weil man zu ihrer Beseitigung mehr tun muss.

Es gibt drei Ursachen von kalten Füßen:
1. schlechte Durchblutung,
2. feuchte Füße durch Fußschweiß, der in geringem Grade stets vorhanden ist,
3. feuchte Füße durch schlechtes Schuhwerk.

Durch das Leder des heute üblichen Schuhwerks dringt die Feuchtigkeit nicht nur ein, wenn sie schadhaft sind, sondern auch durch die normalen Schuhsohlen.
Krepp- oder Gummisohlen oder Galoschen halten die Feuchtigkeit zwar ab, hindern aber die notwendige Ausdünstung und erhöhen den Fußschweiß. Am empfehlenswertesten sind Galoschen, weil man sie über jeden Schuh anziehen kann und auch schadhafte Schuhe dadurch geschützt sind. Dem verstärkten Fußschweiß begegnet man durch täglichen Wechsel der Strümpfe, die im Winter am besten aus reiner Wolle bestehen sollen, weil diese nicht nur gut aufsaugt, sondern auch am wärmsten ist. Die modernen Kunstfasern können diesen Zweck nicht erreichen.
Die schlechte Durchblutung der Füße ist ein Zeichen von Blutarmut oder Herzschwäche, die beide arzneilicher Behandlung bedürfen. Diese kann man durch einige äußere Anwendungen unterstützen: tägliche Wechsel-Fußbäder, 15 bis 20 Minuten lang einige Minuten heiß, einige Sekunden kalt, fördern die Durchblutung. Desgleichen häufige Einreibung mit Eukalyptus-Öl oder Knoblauch-Öl oder gelegentliche Packungen mit Senfmehlbrei. All dies sind äußerliche Maßnahmen, die nur vorübergehend wirken, wenn es nicht gelingt, durch Entzündung eines inneren Feuers eine Herzstärke und Blutaufbesserung zu erreichen.

Dieses innere Feuer wird entfacht und in Glut erhalten durch die Erfüllung unseres Denken, Fühlens und Handelns mit Glauben, Liebe und Hoffnung, ohne welche unser ganzes Leben in innerer und äußerer Kälte erstarren muss.

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Telegram Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiegen.
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