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Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) @drmedhwill · 10.4K subscribers
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Ernährungsreform
Dr. H. Will (1926) .....Fortsetzung

Wer die naturgemäße Kost aber nicht durchsetzen kann, obgleich er selbst davon überzeugt ist, wer weder die Kraft des Glaubens, noch die der Liebe, noch die der Durchsetzung nach außen hat (welch schwierigste Verhältnisse sind manchmal zu überwinden!) der denke an seine Kinder! Er lasse wenigstens denen den Segen der Rohkost zukommen, um sie zu gefunden, frischen, klardenkenden Menschen zu machen. Wie viele von uns sagen heute schon: daran sind unsere Eltern schuld, daß wir so krank sind, daß wir so wenig leisten können, daß wir so schlecht bezahlte Posten haben! Die haben uns ihre Erbübel mit auf die Welt gegeben, haben es unterlassen, uns rechtzeitig über die naturgemäße Lebensweise aufzuklären, uns ein Vorbild zu geben. Fluch ihnen! Wie oft habe ich als Arzt elende, lebenslänglich sieche Menschen in erbitterter Weise ihren Eltern fluchen hören. Und wieviele Eltern verdienen den Fluch! Du auch, lieber Lefer? Willst du dir auch dein Alter damit vergiften lassen? Und das ist vorgekommen: um ihrer Kinder willen, um des Vorbildes willen, das allein eine Erziehung ist, darum haben siech die Eltern geeinigt, haben Personal, Freundschaft und Verwandtschaft überwunden und sind zur Rohkost übergegangen.

IV. Milch und Milchprodukte
Die erste Frage ist die: ist die Milch ein naturgemäßes, d.h. ein von der Natur für den Menschen bestimmtes Nahrungsmittel? Schon das geringste Nachdenken läßt keinen Zweifel aufkommen: Nein! Die Milch ist von der Natur für das Kalb, respektive Zicklein oder Lamm bestimmt! Indem wir Kuhmilch trinken, begehen wir einen Diebstahl und nehmen einem anderen Wesen seine Nahrung weg. Dies ist ein Raub und eine Versündigung gegen den Willen der Natur, welche sich mit Sicherheit irgendwie rächen muß. Um die Milch überhaupt zu erhalten, müssen wir die Kuh um das Kalb betrügen, das wir ihr wegschlachten. Das oft wochenlange Gebrüll der betrogenen Kuhmutter zeigt, daß auch ihre Seele Heimweh und Trauer kennt, wie der Mensch. Dieses Leid, das einer Tiermutter bereitet wurde, wird dem Räuber ein Mal aufbrennen, ob sein Gewissen sich regte oder nicht….. Fortsetzung folgt….

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Telegram Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiegen.
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