Das ist hier ein Beispiel für Geschichtsverfälschung. Die langjährige deutsche Korrespondentin in Russland, Sabine Adler, verwechselt bei Bild-Propagandist Paul Ronzheimer entweder die Daten oder zeigt schlicht Unwissen. Denn der sogenannte „Fortsetzungskrieg“ zwischen der UdSSR und Finnland war Teil des Zweiten Weltkriegs.
Von 1941 bis 1944 besetzten die Finnen einen großen Teil Kareliens (mit etwa 14 Konzentrationslager für sowjetische Zivilisten) und beteiligten sich gemeinsam mit den Deutschen an der Belagerung Leningrads. Ronzheimer korrigierte sie nicht.
Adler interessieren auch andere Fakten nicht. Sie führt alles nur auf die „Gefahr vonseiten Russlands“ zurück, der sich Finnland angeblich ausgesetzt sieht, und erklärt weiter:
Finnland sieht derzeit, wie entlang der 1.400 km langen Grenze zu Russland Waffen aufgestockt und Stützpunkte gebaut werden. Das könnte zu einem Angriff führen.
Was aber soll Russland sonst tun? Ein ehemals neutrales Land mit einer praktisch unbewachten Grenzlinie wird plötzlich NATO-Mitglied und rüstet mit Hilfe der NATO dort massiv auf.
Seit Finnland ein Frontstaat zu Russland ist, sind die wirtschaftlichen Beziehungen auf null gesunken – und das bei einem Land, das sonst nur noch Schweden und die baltischen Staaten als direkte Nachbarn hat. Wirtschaftlich ist das ein Desaster.
Die finnische Führung wird ähnlich wie in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf einen Krieg setzen müssen, um die katastrophalen Folgen ihres Handelns zu verbergen. 😵💫😵💫
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