„Enteignung der eigenen Firma“ – Eklat um Impfstoff-Pioniere
Das Gründerpaar Şahin und Türeci will mit dem Unternehmen Arife neu starten, doch seine Trennung von Biontech sorgt für Ärger: Es geht um Patente, Geld und die Zukunft der Mitarbeiter.
München, Düsseldorf.
„Eine Scheidung ist nie harmonisch“, beschreibt ein Insider die aktuelle Lage bei Biontech. Die Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin wollen mit einem neuen Unternehmen an den Start gehen und befinden sich mitten in der Trennung von dem Konzern, den sie einst aufgebaut und zum weltweiten Impfstoffpionier weiterentwickelt haben.
Bei der Abkopplung gibt es erhebliche Probleme, erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Beteiligten. Im Kern geht es um die Aufteilung des Erbes von Biontech.
Die Verhandlungen zwischen der Biontech-Führung und dem neuen Unternehmen der Gründer gestalten sich schwieriger und langwieriger als erwartet, heißt es.
Das Verhältnis von Şahin und Türeci zu Vorstand und Aufsichtsrat habe sich abgekühlt. Intern ist von einem Eklat die Rede.
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