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Zurück zu mir • innerflow • Jenny

Zurück zu mir • innerflow • Jenny

@diekraftdergedanken

Hey, ich heiße Jenny und nehme dich mit auf meine Lebensreise.
Komm in deine Kraft und erkenne dein ganzes Potential.
Kontakt: t.me/Jennysummerfield
Jenny ❤️
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Post #1035 241
🍂 Tag- und Nachtgleiche - Zeit des Innehaltens

Die Ernte ist da und lädt uns ein: Nicht sofort weiterzugehen oder das nächste Ziel zu suchen.

Ich lade dich ein innezuhalten und wahrzunehmen:

Was ist in mir gewachsen?

Was habe ich gelernt?
Was habe ich über mich erfahren?
Welche Erfahrungen haben mich genährt?
Welche Begegnungen haben etwas in mir lebendig werden lassen?

Und genauso:

Was möchte ich nicht länger mitnehmen?
Weil du vielleicht spürst, dass etwas einmal wichtig war und jetzt nicht mehr zu deinem Weg gehört. Auch dein Körper kennt diese Bewegung.

Annehmen.
Verdauen.
Integrieren.
Loslassen.

Die Natur diskutiert nicht darüber, ob eine Frucht „gut genug“ ist.

Sie lässt geschehen, was reif geworden ist.

Das dürfen wir wieder lernen:

unserem eigenen inneren Rhythmus zu vertrauen.

Nicht alles festhalten, nur weil wir es einmal gebraucht haben.

Nicht jede alte Rolle weitertragen, nur weil sie uns Sicherheit gegeben hat.

Und nicht jeden Teil von uns verändern wollen, nur weil er unbequem geworden ist.

Die Tag- und Nachtgleiche kann uns daran erinnern, dass Reife nicht bedeutet, immer mehr aus mir zu machen.

Manchmal bedeutet Reife, zu erkennen,
was bereits da ist. Und meinem Körper zu erlauben, mir zu zeigen,
was bleiben möchte und was gehen darf.

🍂 Was ist deine Ernte in diesem Jahr?

Nicht im Sinne von Leistung, sondern das, was du über dich selbst erfahren hast.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1034 337
Ich bin 41 und spüre langsam Veränderungen in mir. Je älter ich werde, desto mehr spüre ich wieder: Mein Körper erzählt mir etwas. Östrogen und Progesteron stehen für mich nicht nur für Hormone. Ich verstehe, sie auch als Bilder für unterschiedliche weibliche Qualitäten.

Öffnung und Entfaltung.
Rückzug und Sammlung.
Lebendigkeit und Empfangen.
Und für mich liegt darin eine neue Sichtweise auf die Wechseljahre und ich nehme es als Einladung wahr. Eine Einladung, die alten Muster, die meinem System mal dienten loszulassen:
Du musst nicht bleiben, wie du warst.
Dein Körper verändert seinen Rhythmus und vielleucht ist es eine Einladung, dass auch ich meinen Rhythmus verändern darf und kann.
Ich sehe die Wechseljahre als Möglichkeit.
Weniger gegen dich.
Weniger funktionieren.
Mehr lauschen.
Nicht um etwas zu verlieren.
Sondern um eine Frau kennenzulernen, die ich bisher noch nicht sein brauchte, konnte.

Kennst du diese Woche?
Nimmst du vielleicht auch Veränderungen wahr?

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1033 238
Es ist Sonntag. 🤍
Vielleicht fühlt es sich für dich ganz normal an, mit deiner Aufmerksamkeit ständig im Außen zu sein.
Was muss noch getan werden? Was passiert gerade? Was denken die anderen? Was kommt als Nächstes? Die Kinder rufen mich.

Ich möchte dich heute zu etwas ganz Schlichtem einladen:
Nimm wahr.
Einfach wahrnehmen.

Das heiße Wasser auf deiner Haut in der Dusche.
Die warme Tasse in deinen Händen.
Den Impuls, der in dir auftaucht, ein Buch zu lesen.
Die Lust in dir auf ein leckeres Stück Kuchen.
Die Müdigkeit, die gerade da ist.
Die Freude.
Den Wunsch, dich hinzulegen oder nach draußen zu gehen.

Du musst daraus nichts machen.
Nur bemerken.

Ich wünsche dir einen Sonntag, an dem du dich selbst ein wenig mehr mitbekommst. 🌿

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1032 107
🤍Hand in Hand🤍

Kanäle in liebevoller Präsenz verbinden sich mit und für euch
❤️

Hier teilen Menschen aus dem Herzen, tragen ihr Licht
⭐️ weiter und stärken einander

Eine Gemeinschaft die Achtsamkeit lebt – für Bewusstsein, Gesundheit und liebevolle Präsenz

🪨 Impulse, die wecken

💚 Projekte aus Authentizität

🌿 Für Körper,Geist und Seele

💎 Worte, die Mut schenken

🦋 Kreative Schöpferkraft

❤️ Ideen für echte Verbundenheit

Jeder Kanal ist eine eigene Farbe – ein Geschenk an das Ganze

Abonniere gerne unsere Ordner mit vielen inspirierenden und immer wieder neuen Kanälen
🪷 und spüre, was mit dir in Resonanz geht

👉 Ordner Hand in Hand 1 ❌

👉 Ordner Hand in Hand 2 ❌

Wenn du mit deinem Kanal mitmachen möchtest und ein Teil von Hand in Hand sein magst melde dich einfach – frei, herzlich, aus dem Sein
💚

👉Kontakt

Möge dieser Raum uns an unsere innere Kraft und Liebe erinnern
❤️

💞

Die Ordner dürfen gerne aktualisiert und neu aboniert werden 💚
Telegram Hand in Hand Seelengut invites you to add the folder “Hand in Hand”, which includes 98 chats.
Post #1031 91
Es gibt so viele Menschen, die aus ihrer eigenen Erfahrung heraus etwas in die Welt geben. Gedanken, Wissen, Räume, Begleitung, Kreativität und oft begegnen wir ihnen genau dann, wenn etwas davon gerade in uns schwingt.
Für mich bedeutet Verbundenheit nicht, dass wir alle dasselbe denken oder denselben Weg gehen.
Es bedeutet, die eigene Farbe zu kennen und gleichzeitig offen dafür zu sein, was die Farbe eines anderen Menschen in uns berührt. 🌿
Deshalb möchte ich euch heute Hand in Hand vorstellen.
Eine Sammlung verschiedener Kanäle, die aus unterschiedlichen Perspektiven inspirieren und sich dennoch in etwas Wesentlichem begegnen: dem Wunsch nach mehr Bewusstheit, Menschlichkeit und echter Verbundenheit.
Schau dich um.
Nicht alles muss für dich sein.
Vielleicht ist aber genau ein Raum dabei, der dich gerade ein Stück begleitet. ❤️
Post #1030 245
Je unsicherer die Welt wird, desto wichtiger wird deine innere gefühlte Sicherheit.

Wir sehen es gerade in der Politik.
Rechts gegen links. Links gegen Rechts.
„Die haben es verstanden“ gegen „die haben es noch nicht verstanden“.

Und dasselbe Muster können wir auch in ganz anderen Kreisen finden. Lediglich die Gruppe wechselt UND das Muster bleibt.

Wir reden über die anderen. Wir erklären sie. Wir bewerten sie.
Und manchmal entsteht unser Gefühl von Sicherheit genau daraus:

Ich weiß, wer ich bin, weil ich weiß, wer die anderen sind.

Da stellt sich mir eine Frage: Haben wir vielleicht früh gelernt, Beziehung über Wahrnehmen, Denken und Tun zu erfahren:
Wie muss ich sein, damit ich dazugehöre? Was ist hier richtig? Wer gehört zu uns?

Und gleichzeitig erfahren wir gerade sehr deutlich, wie schnell sich die Welt verändert. Was passiert mit unseresr bisherigen Identifikation, wenn die Welt immer weniger vorhersehbar wird?

Wenn wir nicht mehr darauf vertrauen können, dass das Außen uns beruhigt und uns das Sicherheit im Inneren gibt, was aber im Außen lag?

Dann wird spürbar, für alle: Sicherheit nicht mehr ausschließlich im Außen zu suchen. Es bleibt nicht mehr eine "spirituelle Aussage", es wird erfahrbar.

Das ist für mich ein Kern von NEST: deinen Körper wieder als Ort von Sicherheit zu erfahren.

Zu spüren:
Ich kann bei mir bleiben, auch wenn du anders denkst.
Ich kann Unsicherheit fühlen, ohne sofort handeln zu müssen und mit ihr sein. Ich kann einem anderen Menschen begegnen, ohne mich selbst zu verlieren.

Vielleicht ist genau das eine der Fähigkeiten, die wir in einer immer unruhigeren Welt am dringendsten brauchen:

Sicherheit im Inneren finden

Das ist NEST.

So gehen wir unterschiedlich auf diesem Weg. Und das Schöne ist, lasst uns ihn doch gemeinsam gehen.

Zum Beispiel durch NEST. 1 x der Woche, online. Begleitung, Austausch, inneres erleben.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1029 104
Warum Co-Regulation so wertvoll ist und warum ich NEST ins Leben rufe

Wir versuchen so viel allein zu lösen UND wir sind Menschen.
Wir sind Beziehung.

Manches entsteht, wenn uns ein anderer Mensch wirklich sieht, dort wo du lebendig bist. Ein Mensch, der in Kontakt mit dir bleibt.
Unser Körper macht eine neue Erfahrung:
Ich muss nichts leisten, ich darf und kann hier sein.
Ich werde gesehen.

Eine Frau, die ich begleiten durfte, hat genau das berichtet.
Als Kind hatte sie wenig Erfahrung damit gemacht, wirklich gespiegelt zu werden. Später bekam sie oft positives Feedback, doch es kam kaum in ihr an. Oft dachte sie, etwas sei falsch mit ihr. Irgendwann begegnete sie einem Menschen, der sie ganz konkret spiegelte, was in ihrer Präsenz wahrgenommen wurde. Sie spürte,
„So fühlt es sich an, wenn ich wirklich gesehen werde.“

Das hat mich tief berührt, denn wenn uns solche Erfahrungen fehlen, können wir als Erwachsene sehr selbstständig und reflektiert sein und trotzdem bleibt Anerkennung manchmal außen.
Der Kopf hört sie.
Der Körper glaubt sie nicht.

Kennst du das vielleicht auch?

Wir brauchen dann nicht nur m noch mehr Wissen über uns. Wir brauchen parallel dazu neue Erfahrungen in Beziehungen.

Und genau das motiviert mich, diese Art Räume zu schaffen. Räume für neue Erfahrungen.
Ich möchte Frauen zusammenbringen, die sich wirklich begegnen. Nicht, um einander zu erklären, sondern um zu erfahren, was entsteht, wenn wir gesehen werden, selbst sehen und nichts darstellen müssen.

Selbsterkenntnis ist für mich nicht nur etwas, das wir verstehen.
Sie darf im Körper ankommen.
Dafür gehe ich. Für Beziehungen, die etwas in uns bewegen und für ein Erinnern, das nicht nur im Kopf stattfindet.

Dafür kreiere ich NEST.

Wie findest du das?
Ich habe an sonntags 10Uhr gedacht.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1028 283
Die Welt möchte uns ständig anders haben.
Und irgendwann beginnen wir, uns selbst durch diese Augen zu betrachten.

In uns können Gedanken entstehen wie: Bin ich zu empfindlich? Zu laut? Zu bedürftig? Zu viel? Brauche ich wirklich das, was ich brauche?

Unsere Bedürfnisse sind keine Fehler, die wir überwinden müssen.
Sie sind Informationen über uns.

Wenn du beginnst, sie anzuerkennen, musst du dafür niemanden ablehnen. Du darfst einfach spüren: „Das, was zwischen uns entsteht, entspricht nicht dem, was ich gerade brauche.“

Und dann verändert sich etwas ganz leise. Du hörst auf, dich passend zu machen. Du hörst auf, gegen dich selbst zu leben, nur damit eine Beziehung, ein Raum oder eine Freundschaft bestehen bleiben kann.

Stattdessen beginnst du, dich an dem auszurichten, was sich für dich stimmig anfühlt.
Und genau dort entsteht Raum für etwas Neues.
Für Menschen, bei denen du dich nicht erklären musst. Für Beziehungen, in denen deine Bedürfnisse Platz haben. Für Begegnungen, in denen du mehr du selbst sein kannst.

Nicht, weil die anderen „falsch“ waren, sondern weil du aufgehört hast, dich selbst zu verlassen.

Selbstbestimmung bedeutet für mich u.a. mich selbst so ehrlich anzuerkennen, dass mein Leben beginnen kann, darauf zu antworten.

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Post #1027 138
Was du bei mir nicht finden wirst.

Ich werde dir keinen 6-Wochen-Kurs anbieten mit dem Versprechen, dass du danach endlich deine Blockaden gelöst hast, deine Beziehung funktioniert, du gelassener bist oder genau weißt, was du tun musst.

Ich werde dir keine Ergebnisse versprechen und keine fertigen Lösungen für Problem XY liefern. Und überhaupt: Du musst kein Problem haben, um dich mit dir selbst zu beschäftigen. Es kann dir als Bereicherung in deinem Leben dienen.

Du wirst hier auch keine perfekten Marketingbilder finden.
Dafür bin ich nicht gemacht. Und es entspricht nicht meinem Wesen, dir ein Leben zu zeigen, das immer schön, stimmig und aufgeräumt aussieht.

Was du bei mir findest, ist etwas anderes.
Einen Raum, in dem du die Verbindung zu dir selbst pflegen kannst -in einer Welt, die immer lauter wird oder du sie überhaupt wieder zugänglich machen kannst.

Gerade wenn du tief in dir gelernt hast, deiner eigenen Wahrnehmung nicht zu vertrauen. Wenn du häufig nach außen schaust, bevor du dich selbst fragst. Wenn du wissen möchtest, was richtig ist, statt zu spüren, was für dich stimmig ist.

Ich möchte dich darin bestärken, dich selbst wieder wahrzunehmen. Deinen Körper.
Deine Empfindungen. Deine Grenzen.
Deine Sehnsucht.
Deine innere Stimme.

Und ich werde dir diesen Weg auch nicht romantisieren. Denn es ist ein Weg und er ist individuell. Deine Geschichte, dein Körper, dein Umfeld, deine Beziehungen, deine Lebenssituation und auch die Zeit, die dir gerade zur Verfügung steht, machen deinen Weg zu deinem eigenen.

Deshalb kann ich dir auch nicht versprechen, dass ein bestimmtes Programm bei dir ein bestimmtes Ergebnis hervorbringt.

Was ich kann:
mit dir da sein.
zuhören.
wahrnehmen.
Fragen stellen.
Räume öffnen.
Deinen Körper einladen.
Und dich immer wieder erinnern und bestärken zu dir zu kommen.


Nicht, weil ich den Weg für dich kenne, sondern weil ich glaube, dass du ihn selbst erfahren kannst.

Ich teile hier Gedanken, Erfahrungen und Einblicke aus meinem eigenen Weg und öffne immer mal wieder Räume. Sieh es nicht als Anleitung, sondern immer wieder als eine Einladung. Eine Einladung mit dir.

Kennst du eine Frau, die gerade genug davon hat, ständig Antworten im Außen zu suchen, schick ihr gerne diesen Kanal weiter. Vielleicht findet sie hier etwas, das sie gerade nicht gesucht, aber gebraucht hat. Und so gehen wir gemeinsam unsere Wege - ein Stück, nebeneinander, als Weggefährten ❤️

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1026 202
Heute hatte ich meine Prüfung zur traumainformierten, somatischen Prozessbegleitung.

Und ich merke wieder einmal, wie sehr ich diese Art von seelischem und körperlichem Wachstum liebe.
Denn dabei geht es nicht, um noch „besser“ zu werden oder um etwas an mir wegzumachen.

Sondern um mich vollständiger zu erfahren; um zu integrieren, was einmal nicht gelebt werden konnte.

Viele unserer ungelebten Anteile leben wir nicht, weil sie mal nicht passten - in der Kultur, der Familie, Beruf, Beziehung. Es war also mal sinnvoll aus Sicht unserer Nevensystems. Wir haben erfahren, so gehöre ich dazu. So verliere ich keine Beziehung. So bin ich sicher.

Und so kann es passieren, dass wir überdecken, kontrollieren, optimieren oder ein Pflaster auf das kleben, was sich unangenehm anfühlt.

Shadow Work bedeutet für mich nicht, die „dunklen“ Seiten in uns loszuwerden. Es bedeutet, ihnen wieder begegnen zu können, sie zu integrieren. Und ich möchte dieser Arbeit die Schwere nehmen, die Angst, die oft mit ihr verbunden ist. Ich möchte das, was in uns auftaucht, nicht kleinreden oder umgehen, sondern diesen Anteilen lernen mit Neugier und echtem Interesse zu begegnen.

Heute durfte ich das unmittelbar erleben. Da waren meine Unsicherheit, meine Aufregung, mein Perfektionismus.
Und natürlich war da auch der alte, gewohnte Impuls, darüber hinwegzugehen: Mich zusammenzureißen, es richtig zu machen und die Unsicherheit möglichst nicht zu spüren.
Doch genau darin liegt für mich ein wesentlicher Teil meiner Arbeit:
Nicht noch besser darin zu werden, mich selbst zu übergehen oder "ruhig zu stellen", sondern wahrzunehmen, was gerade da ist und eine Möglichkeit für dessen gesunden Ausdruck zu finden. Der Körper spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Ich wünsche mir, dass wir unseren Schatten mit Neugier begegnen können, statt sie zu fürchten oder wegzuschieben.

Und die Erfahrung zu ermöglichen:
Ich muss mich nicht mehr verlassen. Ich bleibe in Verbindung mit mir.

Wie klingt das für dich?

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1025 255
In den letzten Tagen habe ich viel über das innere Erleben geteilt. Und für mich gibt es einen wichtigen, entscheidenden Punkt: Eigenes Erleben entfaltet sich nicht im Rückzug von Beziehung, sondern in Beziehung.

Gerade wenn frühe Beziehungserfahrungen geprägt waren von Anpassung, Übergehen oder fehlender Resonanz. Eigenes Erleben bekommt eine andere Energie in Beziehung. Denn, wir entwickeln unser eigenes Erleben nicht allein. Wir entwickeln es in Beziehung.
Ein Kind erfährt sich selbst, weil jemand da ist. Jemand, der wahrnimmt, antwortet, Grenzen setzt und vor allem, jemand der bleibt.
Der nicht alles gutheißt, aber das Erleben des Kindes nicht auslöscht. Und genau das brauchen wir auch als Erwachsene. Nicht noch mehr Wissen über uns, sondern Beziehungen, in denen wir erfahren können:
Ich darf hier sein.
Ich darf anders sein.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf mich zeigen.
Ich darf nicht wissen.
Ich darf mich verändern.
Und ich verliere meine Zugehörigkeit nicht.
Die meisten Menschen haben hier in ihrer prägenden Zeit andere Erfahrungen gemacht.

Denn wenn wir uns in Beziehung sicher genug fühlen, können wir beginnen, wahrzunehmen:
Was ist eigentlich meins?
Was möchte ich?
Was fühle ich?
Wo ist meine Grenze?
Was brauche ich?
Was entsteht gerade in mir?

Dafür möchte ich in den nächsten Wochen einen Online Raum schaffen. Ich spüre, es ist Zeit und ich spüre in mir ganz deutlich, dass dies mein Weg ist. Räume für diese Erfahrungen zu schaffen. Bedingungen schaffen, in denen du dich selbst in Beziehung erfahren kannst und nicht dich von anderen unabhängig machen. Eine Art von Beziehung erleben, in der du dich selbst nicht mehr verlässt, um dazuzugehören.

Aus meiner Erfahrung und meinem inneren Erleben ist genau das die Erfahrung, die uns häufig gefehlt hat:
Ich kann in Beziehung sein UND trotzdem ich selbst bleiben.

Hast du Lust dabei zu sein? Melde dich gerne, dann setze ich dich gerne auf die Warteliste.

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Post #1024 144
Wenn du nicht nur verstehen möchtest, worüber ich hier schreibe, sondern erleben, wie sich so ein Raum anfühlt:

Am Sonntag, den 13.09., von 10:00–10:30 Uhr öffne ich online einen Raum - kostenlos und einmalig.
Einmalig, da die Session im Rahmen meiner Abschlussprüfung zur somatischen Begleitung stattfindet.

Wir arbeiten mit somatischer Schattenarbeit. Das klingt vielleicht schwer. Ich möchte dir eine neue Erfahrung geben..Es geht nicht darum, in der Vergangenheit zu graben oder etwas Schmerzhaftes hervorzuholen. Sondern darum, neugierig wahrzunehmen:
Was passiert in mir?
Wo halte ich fest?
Wo werde ich schnell?
Wo passe ich mich an?
Wo ziehe ich mich zurück?
Wo möchte ich etwas sofort verändern?

Unser Körper trägt oft Antworten, bevor unser Kopf sie formulieren kann.
Wir analysieren nichts.
Wir lösen nichts.

Wir schaffen Bedingungen, in denen du dich selbst ein Stück weit erfahren kannst und vielleicht bekommst du dabei nicht nur ein Gefühl für somatische Arbeit, sondern auch für mich, meine Art zu begleiten und die Räume, die ich halte.

Sonntag | 13.09. | 10:00–10:30 Uhr | online | kostenlos

Wenn du dabei sein möchtest, schreib mir „NEST“ und ich schicke dir den Link.

Vielleicht ist diese halbe Stunde ein kleiner Moment, in dem du nicht mehr versuchst, dich selbst zu verstehen, sondern dich erlebst.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1023 203
Bevor du reagierst

Die Welt verändert sich. Wir wissen nicht genau, was kommt.

Dieser Satz kann in uns Unterschiedliches auslösen.

Angst, Wut, Hilflosigkeit, Ohnmacht oder die Sehnsucht nach Ordnung, Sicherheit, Zugehörigkeit und dem Gefühl, wieder Einfluss nehmen zu können.

Und genau hier wird es politisch. Denn wenn in uns diffuse Anspannung entsteht, suchen wir nach einer Erklärung. Nach etwas, das die Welt wieder überschaubar macht. Eine politische Bewegung kann dieser inneren Aktivierung eine eindeutige Geschichte geben: Das ist das Problem. Das sind die Schuldigen. Das muss sich ändern. So bekommen wir unsere Kontrolle zurück.

Das kann sich unglaublich entlastend anfühlen.

Nicht, weil die Gefühle falsch sind, sondern weil ein Gefühl noch keine Wahrheit über die Welt ist. Deshalb beginnt politische Wahrnehmung für mich nicht erst bei der Frage: Wen wähle ich?

Sie beginnt viel früher.

Was passiert gerade in mir?

Was fühle ich tatsächlich?

Welche Sehnsucht wird berührt?

Wonach sehne ich mich gerade: nach Sicherheit, Zugehörigkeit, Ordnung, Freiheit, Anerkennung oder danach, endlich wieder etwas bewirken zu können?

Und dann die unbequemste Frage:

Ist die Lösung, die mir angeboten wird, tatsächlich das, wonach ich mich sehne?

Ich muss nicht sofort reagieren.

Ich kann mich zuerst mitbekommen.

Nicht, um unpolitisch zu werden. Nicht, um meine Gefühle wegzuregulieren. Sondern um unterscheiden zu können zwischen dem, was in mir geschieht, und der Geschichte, die mir über die Welt erzählt wird.

Für mich ist genau das Selbstbestimmung.

In einer Zeit, in der ständig etwas unsere Aufmerksamkeit, unsere Angst und unsere Empörung haben möchte, wird die Fähigkeit, wahrzunehmen, bevor wir reagieren, zu einer Form von Freiheit.

Bevor du weitergehst:
Nimm deinen Atem war, wie fühlt sich gerade dein Körper an? Was ist in Bewegung in dir nach dem lesen?
Nur beobachten, du brauchst nichts deuten oder werten.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1022 336
Eine kleine Übung

Ich habe in letzter Zeit wieder bei mir beobachtet:
Ich trage eine tiefe Frage in mir und kaum taucht sie auf, reagiere ich und suche eine Antwort. Also nehme ich das Handy in die Hand, suche im Internet oder bestelle ein Buch. Ein Anteil will, dass die Frage beantwortet wird. Doch ich habe dabei beobachtet: Ich bin dadurch innerlich getrieben und unruhig. Auf der Suche als müsste ich die Antwort sofort finden.
Doch ich habe mich erinnert, dass ich auch schon etwas anderes erfahren habe:
Wenn eine tiefe Frage auftaucht, muss ich sie nicht sofort beantworten. Ich kann sie erst einmal in mir lassen. Was geschieht, wenn ich sie nicht löse?
Kann ich die Ungewissheit einen Moment mit mir tragen?
Und dann entscheide ich mich, den Drang loszulassen, die Frage sofort beantworten zu wollen.
Denn, wenn ich nicht sofort ins Außen greife, begegnen mir Antworten auf eine ganz andere Weise. Zum Beispiel durch einen Menschen, einen Satz, den jemand sagt oder ein Gespräch.
Vielleicht auch ein Buch, das mir „zufällig“ begegnet oder ein Plakat, was einen Teil der Antwort bringt oder eine Beobachtung im Alltag. Oder die Antwort kommt in mir, weil sich die Frage in mir bewegen konnte.
Etwas, das ich nicht gesucht habe und trotzdem genau meine Frage berührt.

Hast du Lust, das mal auszuprobieren?
Wenn die nächste tiefe Frage auftaucht, greif nicht sofort nach einer Antwort.
Atme.
Spüre deinen Körper und entscheide dich,
diese Frage mit dir zu tragen.
Dann geh weiter durch deinen Tage.
Ohne zu suchen, ohne etwas erzwingen.
Und beobachte.
Nicht jede Antwort muss gefunden werden.
Manche dürfen uns finden.

Teile gerne deine Erfahrung.

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Post #1021 157
Die Tage hatte ich ein Gespräch mit einer Freundin. Wir sind ziemlich tief getaucht.

Ein Thema war, wie leicht wir den Kontakt zu unserer inneren Ausrichtung verlieren bzw. abgelenkt werden.

Manche nennen die innere Ausrichtung Quelle, andere Kraft ujd manche Gott oder ihr tiefstes Selbst.

Und gleichzeitig lebt in uns ein biologischer Organismus, dessen erste Aufgabe eine andere ist: Überleben. Er orientiert sich an seiner Umwelt, erkennt Gefahren, sucht Sicherheit und passt sich an das an, was ihn umgibt.

Das ist eine zutiefst menschliche Fähigkeit. Wir lernen früh, wie Beziehung funktioniert, wann wir Nähe bekommen, was Zugehörigkeit in uns auslöst. Welche Seiten von uns willkommen sind und welche wir besser zurückhalten.

Aus diesen Erfahrungen entstehen innere Landkarten. Und irgendwann fühlen sie sich normal an und wir denken:
So bin ich.

Bis etwas in Bewegung gerät. Eine Lebensphase verändert sich, die Beziehung wandelt sich, eine Rolle wird zu eng. Etwas in uns beginnt, nicht mehr mit dem übereinzustimmen, wie wir bisher gelebt haben.

Die alte Identität verliert ihre Selbstverständlichkeit und gleichzeitig hat die neue noch keine Gestalt.

Dieser Zwischenraum kann uns fordern. Weil wir kaum gelernt haben, ihn zu erleben, zu halten ud uns genau darin neu auszurichten. Wir lernten, Entscheidungen zu treffen, Ziele zu verfolgen und Lösungen zu finden. Aber wir lernten nicht, mit dem Unbestimmten zu sein.
Das zeigt uns gerade die Zeit. Es wird im Außen immer unbestimmter und viele spüren Ängste in sich.

Wir haben oft gelernt, Lücken, Unsicherheiten zu füllen (weil vielleicht diese Strategie mal sinnvoll war oder nichts anderes möglich). Es taucht eine Frage auf, suchen wir direkt nach einer Antwort im Außen - inzwischen nicht mehr mit google oder in Büchern, sondern mit ChatGPT.

Doch Übergänge haben eine ganz eigene und sehr wertvolle Qualität. In ihnen stirbt etwas, ohne dass sofort etwas Neues entsteht. Während die vertraute Orientierung leiser wird, wird eine andere Wahrnehmung möglich.

Ein inneres:
"Das nicht mehr" UND ein "hier entlang".

Unseren Organismus können wir dabei mitnehmen: Mit seiner Unsicherheit, seinem Bedürfnis nach Halt, seinem Wunsch, wieder zu wissen, woran er ist.

Wir brauchen diese Bewegungen nicht wegmachen. Stattdessen können wir ihnen begegnen, ohne ihnen aber automatisch zu folgen.

Es entsteht Wahlfreiheit. Nicht weil wir frei von Prägungen sind, sondern weil wir beginnen, sie zu erkennen. Damit wächst die Möglichkeit, wieder zu spüren:
Was kommt wirklich aus mir?
Was ist Angst? Was ist Anpassung? Was ist Gewohnheit? Und was ist diese leise Ausrichtung?

Das ist ein Weg. Und Wege müssen wir nicht alleine gehen.

Dazu trage ich in mir einen starken Ruf, einen Raum zu kreieren. Das ist aktuell meine Ausrichtung. Einen Raum, in dem wir Neuausrichtungen, Übergänge gemeinsam erleben können. In dem wir wieder lernen, unserer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen; sie auszusprechen und sie mit anderen zu teilen. Im Inneren zu erleben, was geschieht, wenn Frauen mit ähnlichen Bewegungen im gleichen Raum sind und ihre Wege nicht erklären müssen oder bewertet werden.
Ich möchte diesen Raum NEST nennen und er soll als Bereicherung für das eigene Leben dienen. Nicht weil etwas fehlt, sondern weil gemeinsames Erleben, ehrlicher Kontakt und das Spüren der eigenen Ausrichtung dem Leben eine Tiefe geben können, die wir im Alltag oft nicht mehr haben.

Kannst du dir so einen Raum vorstellen?

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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  • ❤ 8
Post #1020 223
Wir individualisieren die Überforderung einer Mutter, obwohl sie häufig aus einem viel größeren Zusammenhang entsteht.

Und versucht die "Wellnessbranche" die Frau zu verändern, statt ihr einen Raum zu geben.

Wir fragen:
Warum bist du so erschöpft?
Warum bist du so schnell gereizt?
Warum schreist du, (obwohl du doch weißt, wie es anders geht)?

Und die Mutter fragt sich irgendwann dasselbe und denkt, sie müsste sich besser regulieren können. Was stimmt nicht mit mir?

Viele Frauen tragen so unfassbar viel. Sie organisieren den Familienalltag, kümmern sich um Kinder, treffen Entscheidungen, halten Beziehungen und ganz nebenbei 😅 arbeiten, planen, denken sie voraus.

Und gleichzeitig sollen sie bitte ihre eigenen Gefühle im Blick behalten und am besten
ihre alten Muster erkennen. Bewusst kommunizieren und Grenzen setzen. Und wenn sie irgendwann nicht mehr können, wird über sie gewertet und vielleicht sogar abgewertet.

Machen wir die Frau mit ihren Symptomen und Themen zum Problem? Weil sie nicht weiblich ist, nicht bewusst, nicht fürsorglich oder erfolgreich?

Versteh mich nicht falsch, mir geht es nicht darum Verantwortung abzuschaffen. Mir ist es wichtig, Verantwortung von Schuld zu unterscheiden.

Denn ja, wir dürfen hinschauen, wenn wir laut werden und wir dürfen Verantwortung für unser Verhalten übernehmen. Aber wir müssen uns dafür nicht selbst verurteilen oder verurteilen lassen.

Wir dürfen neugierig werden auf den Moment davor: die Anspannung, auf den flachen Atem, auf die zusammengepressten Zähne. Vielleicht war auch vorher schon ein Bedürfnis da, das lange keinen Platz hatte.

Veränderung beginnt nicht unbedingt dort, wo wir uns noch mehr kontrollieren oder in andere Vorstellungen drücken.

Sie beginnt dort, wo wir uns selbst wieder begegnen. Und dann ganz natürlich im eigenen Rhythmus.

Aber bitte nicht um eine bessere Version zu werden, sondern um wieder mitzubekommen:
Da bin ich.
Das fühle ich.
Das brauche ich.
Das ist gerade wirklich los in mir.

Dazu kann es dienen einen Erfahrungsraum zu haben. Einen Raum, in dem du die Erfahrung machen kannst, da zu sein, nichts wegzudrücken und dich ein Stück mehr kennenlernst.

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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  • ❤ 2
Post #1019 153
Lasst uns aufhören, uns Frauen in angenehme und unangenehme Teile zu zerlegen. (Gleiches gilt vor allem auch für Kinder und Männer 😉?

In die Frau, die geduldig ist und die, die wütend wird.
In die, die gerne gibt und die, die einfach nichts mehr geben will.
In die, die dankbar ist und die, die sich manchmal fragt: „War das jetzt wirklich alles?“
In die starke Frau und die, die einfach erschöpft ist.

Wir haben gelernt, bestimmte Seiten von uns zu mögen und andere möglichst schnell wegzumachen.

Wir nennen es dann Selbstentwicklung.

Wir wollen gelassener sein, bewusster, geduldiger und vor allem liebevoller.

Aber was ist mit der Wut, dem Neid, der Überforderung, der Sehnsucht?

Mit dem Teil in dir, der morgens aufsteht und eigentlich keine Lust hat? Dieser Teil verschwindet nicht einfach, nur weil du ihn ignorierst. Du drückst ihn weg und irgendwann merkst du gar nicht mehr, wie oft du dich selbst verlässt.

Und so greifen wir zum Handy, sobald es still wird.
Wir essen, obwohl der Körper keinen Hunger hat.
Wir arbeiten weiter, obwohl wir erschöpft sind.

Du räumst noch schnell die Küche auf, kümmerst dich um alle anderen.

Noch ein Buch.
Noch ein Impuls.
Noch eine Erkenntnis.

Wir TUN viel und fühlen dabei nicht mehr, was gerade wirklich da ist oder ignorieren es.

Nach innen zu lauschen bedeutet nicht nur, die feinen Signale deines Körpers wahrzunehmen.
Es bedeutet auch, bereit zu sein für das, was du dort findest.
Auch für das, was nicht in ein schönes Bild von dir passt.

Wir sind nicht nur liebevoll, wir tragen Wut ins uns. Wir können dankbar UND auch unzufrieden sein. Da ist vielleicht Stärke UND BEDÜRFTIGKEIT.
Wir sind nicht nur bewusst, manchmal vielleicht auch kleinlich, neidisch, egoistisch, überfordert oder einfach verdammt genervt.

Und all das darf erst einmal da sein.

PAUSE.
Lies den letzten Satz gerne nochmal und atme ein und aus.
Spüre deine Füße am Boden.

Und all das darf erst einmal da sein.

Natürlich agieren wir nicht alles einfach aus. Es darf da sein, damit du aufhörst, dich innerlich von dir selbst zu trennen und dich zu bewerten.

Jeder Teil, den du aus deinem inneren Erleben ausschließt, macht deinen inneren Raum ein Stück kleiner. Du musst nicht den Fokus auf den Teil legen, der gemocht, geschätzt und anerkannt ist.

Du musst nicht die wütende Frau "transformieren". Du brauchst die bedürftige Frau nicht wegtherapieren. Du musst deine Angst nicht überwinden, um mutig zu sein.

Du darfst alles davon in dir erleben.

Genau dort beginnt für mich Zurückkommen: in dem Moment, in dem du dich selbst ansiehst und sagst:
Ich höre und spüre dich.

Du musst nicht mehr verschwinden
. Ich kann es halten.

So kann dein innerer Raum wieder größer werden, weil wieder mehr von dir darin in Bewegung kommt.

Nicht besser werden, sondern ganz werden.

Atme nochmal bewusst ein und aus.
Spür gerne nach.

Lausche mal, was es in dir in Bewegung bringt. ❤️

Innerflow • Zurück zu mir • Jenny Sommerfeld
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Post #1018 333
Manchmal verlieren wir den Kontakt zu unserer eigenen Wahrnehmung. Dabei ist nach inneb Lauschen essentiell für unser Nervensystem: Es hilft uns, feine Signale wahrzunehmen, innere Zustände zu erkennen und Orientierung in uns selbst zu finden.

Ein kleines, häufiges Erlebnis vieler Menschen: Du wirst gebeten, vor einer Gruppe etwas von dir zu erzählen. Vielleicht deine Erfahrung mit einem bestimmten Thema. Und du spürst in dir und erzählst: „Ich merke, dass ich ziemlich aufgeregt bin. Ich fühle mich unwohl damit, vor so vielen Menschen zu sprechen und spüre, dass da gerade einiges in mir passiert.“

Du teilst etwas, das jetzt gerade in dir lebendig ist.
Und dein Gegenüber antwortet: „Ach, das hätte ich bei dir ja nie gedacht.“ Oder: „Du brauchst doch gar nicht aufgeregt zu sein.“ Vielleicht auch: „Das schaffst du doch locker.“

Es ist mit Sicherheit gut und nett gemeint. Vielleicht möchte der andere dich stärken.

Und trotzdem passiert gleichzeitig etwas Entscheidendes: Deine eigene Wahrnehmung bekommt "Konkurrenz". Und wenn wir gewohnt sind, uns selbst nicht wirklich zuzuhören, beginnen wir schnell, der Wahrnehmung des anderen mehr zu glauben als unserer eigenen. Vielleicht denkst du dann so etwas: Stimmt. Eigentlich brauche ich doch gar nicht aufgeregt zu sein. Ich sollte mich nicht so anstellen. Andere sehen mich doch ganz anders.

Und schon bist du ein Stück von dir weg.

Dabei war das, was du gesagt hast, deine Wahrheit in diesem Moment. Du hast Aufregung gespürt. Unwohlsein. Vielleicht Angst. Vielleicht Anspannung.

Nach innen lauschen bedeutet für mich nicht, sofort eine Antwort zu finden. Es bedeutet zunächst, wahrzunehmen:

Was geschieht gerade in mir?

Welche Gedanken tauchen auf? Welche Gefühle? Welche Körperempfindungen?

Und dann nicht sofort daraus eine Identität zu machen wie „Ich bin ängstlich.“, sondern: „Da ist gerade Angst in mir.“

So entsteht ein kleiner Abstand zwischen mir und dem, was gerade in mir geschieht. Ich muss meine Erfahrung weder wegmachen noch zu dem machen, wer ich bin. Ich darf und kann sie wahrnehmen. Sie kann da sein.

Und gleichzeitig bleibe ich offen für das, was sich weiter bewegt.
Das ist für mich eine Erfahrung, die wir viel öfter brauchen:

Ich darf mit allem sein, was gerade in mir geschieht. Ohne dass jemand es relativiert oder dass jemand mich davon überzeugt, dass es anders ist.

Es braucht dafür Räume, in denen wir genau das immer wieder erfahren können. Räume, in denen eine Frau sagen darf: „So fühlt es sich gerade für mich an.“ und erfahren: „Ich höre dich.“

Allein diese Erfahrung kann schon viel verändern. Denn wenn wir erleben, dass wir mit unseren Empfindungen da sein dürfen, kann unser System beginnen, Sicherheit darin zu finden. Nicht, weil plötzlich alle Gefühle verschwinden, sondern weil wir erfahren: Auch damit bin ich sicher.
Auch so darf ich sein.

Aus dieser kann wieder etwas entstehen, das wir so oft im Außen suchen:

Der Kontakt zu uns selbst.

Genau über solche Räume denke ich zur Zeit viel nach. Über einen Ort, an dem Frauen nicht sofort Antworten brauchen und an dem sie nicht besser, gelassener oder bewusster sein müssen.

Einen Ort, an dem sie lauschen dürfen.

An sich.
Und aneinander.

Wäre das ein Ort, den du besuchen würdest?

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Post #1017 153
Ich möchte einen Ort schaffen.

Einen Ort für Frauen, die sich nach einem Raum sehnen, in dem sie nicht erklären müssen, warum sie gerade so sind, wie sie sind. Wo eine Mutter sagen kann:

„Ich habe heute mein Kind angeschrien.“

Und niemand sofort antwortet: „Das darfst du nicht.“ oder mit Ratschlägen um sich werfen.

Wo sie erzählen kann, dass sie manchmal vielleicht nur weg möchte oder dass sie neidisch auf andere Mütter ist. Dass sie sich über ihr eigenes Kind ärgert und dass sie erschöpft ist von all den Anforderungen. Dass sie manchmal gar nicht weiß, was sie eigentlich möchte.

Und der Unterschied soll sein: niemand macht daraus eine schlechte Mutter stattdessen hört jemand zu.

Bleibt da.

Niemand geht oder ist peinmich berührt, nur weil es gerade schwierig wird.

Genau diesen Ort möchte ich erschaffen.

Ich nenne ihn NEST.

Ein Raum für Mütter, die mit allem da sein dürfen, was in ihnen lebt. Für mich ist genau das eine Erfahrung, die viele von uns viel früher gebraucht hätten. Nicht jemanden, der uns erklärt, wie wir besser funktionieren, sondern jemanden, bei dem wir erfahren:

Ich darf hier sein. Auch damit. Und ich bin wertvoll.

Ich spüre dich, du wundervolle Mama. ❤️

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Post #1016 157
Was, wenn Arbeit nicht nur dazu da wäre, unseren Lebensunterhalt zu sichern und uns damit identifizieren?

Eine Frage, die mich seit vielen Jahren begleitet und immer wieder neu ausgerichtet werden möchte:

Wie möchte ich leben und wie möchte ich arbeiten?

Nicht, wenn die Kinder größer sind oder wenn ich „genug“ verdiene.

Sondern jetzt.

Mein Weg dorthin war nicht geradlinig: Früher war ich Grundschullehrerin, später Yogalehrerin. Heute begleite ich als somatischer Coach Menschen dabei, wieder mehr Verbindung zu ihrem Körper, ihren Bedürfnissen und ihrer eigenen Wahrheit zu finden. Gleichzeitig begleiten wir unsere Kinder und gestalten unser Leben so, dass es zu unseren Bedürfnissen passt.

Ich habe in den letzten Jahren vieles ausprobiert, aufgebaut, wieder verändert und neu gedacht. Dabei ist mir immer klarer geworden: Ich möchte nicht in einem Arbeitsverhältnis leben, das mich dazu bringt, mein Leben um die Arbeit herum zu organisieren. Ich möchte Arbeit, die sich in mein Leben integriert. Ich möchte selbst entscheiden, mit wem ich arbeite. Ich möchte Beziehungen aufbauen und ich möchte empfehlen, was ich selbst wirklich stimmig finde. Ich möchte meine Persönlichkeit nicht hinter einer professionellen Fassade verstecken. Und vor allem möchte ich meinen Kindern nicht nur erzählen, dass sie ihren Leben gestalten können. Ich möchte ihnen vorleben, dass Freiheit auch bedeutet, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Genau deshalb bin ich seit einigen Jahren Teil eines Businessmodells, das für mich viel mehr geworden ist als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Es hat mich unternehmerischer denken&wachsen lassen. Es hat mir gezeigt, dass Einkommen nicht ausschließlich an meine Arbeitszeit gekoppelt sein muss. Es hat mich gelehrt, Menschen mitzunehmen, ohne sie zu überzeugen. Und vor allem hat es mir immer wieder die Frage gestellt:

Was ist für mich eigentlich Erfolg?

Heute fließt vieles von dem, was ich dort gelernt habe, auch in all die anderen Dinge ein, die ich in die Welt bringe.

Ich spüre deutlich,dass mein Weg nicht mehr zwischen
Sicherheit ODER Freiheit,
Familie ODER Beruf,
Sinn ODER Einkommen
ist. Für mich beginnen, neue Möglichkeiten dazwischen.

Vielleicht erkennst du ein paar Teile davon auch in dir? Für alle, die dies erforschen ujd entdecken wollen, gibt es die Möglichkeit, dir in den kommenden Tagen einen persönlichen Einblick zu verschaffen.

✨ Was ist dieses Modell von dem Jenny spricht?
✨ Was kann es mit der eigenen Entwicklung machen?
✨ welche Möglichkeiten können daraus entstehen?

Du musst nichts entscheiden. Du kannst einfach schauen in deinem Tempo und Interesse.

Vielleicht nimmst du nur einen Gedanken mit, der etwas in dir bewegt oder du entdeckst eine Möglichkeit, die zu deinem Leben besser passt, als du bisher gedacht hast. Vielleicht beginnt eine neue Art zu arbeiten genau dort, wo wir aufhören, uns zwischen Sicherheit und Selbstbestimmung entscheiden zu lassen.

CONNECTED HEARTS ❤️
Eine liebe Kollegin öffnet für eine Woche ihren Raum. Ich darf diesen Raum nutzen und möchte ihn gerne für dich öffnen.
Eine Woche lang bekommst du Einblicke in:
✨ die Philosophie und die Werte
✨ die Produkte
✨ wie diese Möglichkeit konkret funktioniert
✨ wie Menschen sie für sich nutzen und damit wirken
✨ wie daraus ein Einkommen entstehen kann

So kannst du dir selbst ein Bild machen. Das Ganze findet online statt mit kleinen Texten, Videos und Audios.

Wenn du Lust hast, mal reinzuschnuppern oder dabei zu sein, schreib mir „Freude“ und ich schicke dir den Zugang.

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