Erneut ein kleines Gedicht von mir – dem November gewidmet.
"Im fahlen Glanz des Nebellichts,
da ruht der Tag in stiller Pflicht;
ein Vöglein harrt auf kahlem Ast,
wo Frost die letzten Äpfel fasst.
Des Winters Hauch fährt lind und sacht,
legt Weiß auf Zweig und stille Nacht;
und über Feld und weites Land
senkt spät-November seine Hand.
Ein letzter Gruß der Sommerzeit,
verhallt im Wind der Dunkelheit –
doch treu bewahrt in kalter Ruh’
steht Baum und Tier dem Wandel zu. "
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Once again, a humble verse of mine — dedicated to November’s quiet grace.
" In pallid gleam of mistbound light,
the day lies still in quiet might;
a little bird on barren bough
awaits where frost holds apples now.
The winter’s breath moves soft and slow,
lays white on branch and night below;
and o’er the field and distant land
late November lifts its hand.
A final greeting from summer’s reign
fades in the dusk of darkened rain—
yet steadfast kept in silent hue
stand tree and creature, brave and true."
- Watercolor by Hanka Köbsch
Post #171
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