600 Milliarden Euro für Entwicklungshilfe und Ukraine: Darum müssen die Deutschen länger arbeiten!
407,7 Milliarden Euro – diese unfassbare Summe haben die deutschen Steuerzahler nach Angaben der Bundesregierung allein in den vergangenen 25 Jahren für Entwicklungshilfe aufgebracht. Hinzukommen schätzungsweise bis zu 160 Milliarden Euro seit 2022 und in den kommenden Jahren für die Ukraine. Hätte der Staat diese insgesamt fast 600 Milliarden Euro (von den Migrations-Milliarden gar nicht erst zu reden) in unsere Sozialsysteme investiert, würde sich das Thema „Rente mit 70“ zumindest für die nächsten 25 Jahre überhaupt nicht stellen!
„Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan, die Gesamtsumme der von Deutschland im Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis zum 30. Juni 2026 geleisteten Entwicklungshilfe?“, wollte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, wissen. Die Antwort, die der Jungen Freiheit (JF) vorliegt: 407,7 Milliarden Euro – unter anderm für Fahrradwege in Peru, klimafreundliche Kühlschränke in Kolumbien, Kartoffelchips in Kenia und Gender-Trainings in China.
Ob Infrastruktur oder Rente: Die Milliarden fehlen an allen Ecken und Enden
Während die Politik ständig vom Sparen redet, 3,7 Millionen deutsche Rentner in Armut leben oder armutsgefährdet sind, und die aktive Generation immer länger arbeiten soll (Rente mit 70), transferiert die Bundesregierung hunderte Milliarden Steuergelder ins Ausland, „ohne dass daraus ein erkennbarer Nutzen entsteht“, wie Stephan Brandner zu Recht feststellt. Mit diesem Geld hätten „alle Brücken, Straßen, Schulen und das Schienennetz“ saniert werden können, so der AfD-Politiker.
Alternativ-Rechnung
Der Deutschland-Kurier macht beispielhaft eine andere Rechnung auf: Hätte man 600 Milliarden Euro aus Entwcklungshilfe und Ukraine-Transfers sinnvoll für die Rentenkasse angelegt, würde sich das Thema „Rente mit 70“ gar nicht erst stellen!
Denn: Mit einer fiktiven Summe von 600 Milliarden Euro hätte man die Debatte über eine längere Lebensarbeitszeit rechnerisch für die nächsten 15 bis 20 Jahre komplett abwenden können. Nimmt man die 600 Milliarden Euro als feste Rechengröße an, würde sich das Thema „Rente mit 70“ von selber erledigt haben.
➡ Dazu ein konkretes Beispiel: Das Geld wird dauerhaft in einem Staatsfonds angelegt (Modell Schweden/Norwegen). Bei einer realistischen und konservativen Rendite von fünf Prozent pro Jahr erwirtschaften 600 Milliarden Euro eine jährliche Dividende von 30 Milliarden Euro – und zwar dauerhaft, ohne dass das Grundkapital jemals angegriffen wird. Diese 30 Milliarden Euro würden Jahr für Jahr in die Rentenkasse fließen. Da das Defizit durch die Alterung der Gesellschaft langfristig natürlich weiter wächst, würde dieser Fonds die Erhöhung des Rentenalters nach Expertenberechnungen zumindest für die kommenden 20 bis 25 Jahre abwenden. Erst danach, bei noch weiter zunehmender Lebenserwartung, müsste man wieder über Anpassungen nachdenken.
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