Es sollte ein Festtag werden, der 1. September 2004, der in Russland traditionell das neue
Schuljahr einläutet. Für die Bewohner der nordossetischen Stadt Beslan wurde er zum Albtraum.
Mehr als 32 Terroristen stürmten die Mittelschule Nr. 1 und nahmen mehr als Tausend Geiseln. Bis zum 3. September hielt das Terrorkommando, das den Abzug russischer Truppen aus Tschetschenien forderte, ganz Russland in Atem. Am Ende gab es mehr als 300 Tote, die meisten von ihnen Kinder.
„Am Nachmittag ging ich durch die Stadt, die mir wie ein Friedhof vorkam. So gut wie aus jedem Haus hörte man Schluchzen“, schreibt der Journalist Andrej Kolesnikow, der seine Eindrücke in einer Reportage festgehalten hat.
https://www.dekoder.org/de/article/geiselnahme-beslan-terror
(Archiv)
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