Denn draußen raucht nicht mehr nur der Schornstein. Es ist Minsk 1986. Es kann jeden Moment losgehen mit der Zukunft, nur ich kleiner Zwerg sitze da und lese.
Pawel Antipow ist ein auf Russisch schreibender belarussischer Schriftsteller und Verleger. In seinem Essay für unser Projekt „Belarus – Spurensuche in der Zukunft” mit der S. Fischer Stiftung sucht Antipow nach den prägenden Leitlinien, seit er in den 1980er Jahren in Minsk sein erstes Buch gelesen hat: zwischen Orwell und Alexijewitsch, zwischen Tschernobyl und Krieg, zwischen Protesten, Repressionen und Exil:
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