Heute vor 82 Jahren, kurz nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion, wurde der Erlass über die Deportation der Russlanddeutschen verabschiedet. Russlanddeutsche wurden kollektiv der Kollaboration mit Nazi-Deutschland verdächtigt. Infolgedessen wurden rund 900.000 Menschen nach Sibirien und Kasachstan zwangsumgesiedelt. 300.000 Russlanddeutsche wurden zur Zwangsarbeit verpflichtet und rund 150.000 verloren ihr Leben angesichts des stalinistischen Terrors. Bis heute gilt der 28. August deshalb als Tag der Trauer und des Heimatverlusts.
In unserem Special Russlanddeutsches Diarama sammeln wir Geschichten von Journalisten, Wissenschaftlern und Zeitzeugen darüber, was es heißt, Russlanddeutsch zu sein – und zeigen, wie komplex der Begriff „Heimat“ sein kann.
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