Viel zu lange habe sich die russische Gesellschaft nur um sich selbst gekreist, schreibt Maxim Trudoljubow. „Dass die Propagandisten das machen, ist ja klar. Aber oft machen die freien Russen dasselbe, nur unter anderem Vorzeichen“, so der Journalist.
Es sei an der Zeit, das imperiale Prisma endlich hinter sich zu lassen und zu versuchen, eine ukrainische Perspektive auf sich selbst einzunehmen. Das verhelfe zu Demut: „Das bedeutet, sich selbst mit den Augen eines Menschen zu sehen, der täglich mit dem Tod konfrontiert ist.“
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-russland-selbstbezogenheit-emigration-kultur
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