Zerkalo: „Nuklearangriffe sind nicht länger etwas aus dem Reich der Fantasie.“
Der belarussische Politanalytiker Artyom Shraibman seziert in einem Beitrag für das belarussische Online-Medium Zerkalo.io die aktuelle Lage im Angriffskrieg, den Russland gegen die Ukraine führt. Putin würde alle Möglichkeiten der Deeskalation abbrennen, so Shraibman, und im Gegenteil weiter auf Eskalation setzen, wofür die „Teilmobilisierung“ und die eilig einberufenen Referenden in den besetzten Gebieten sprechen. Was könnte in der Logik Putins, der kaum von seinem Plan, die Ukraine besiegen zu wollen, ablassen werde, noch folgen? Shraibman hält drei Szenarien für möglich: weitere Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Zudem könnte der Kreml versuchen, durch den direkten Einsatz der neu rekrutierten Soldaten die ukrainische Offensive zu verlangsamen. Zudem hält Shraibman auch einen taktischen Nuklearschlag für durchaus realistisch: „Irgendwo auf dem Territorium der Ukraine oder zuerst über dem Schwarzen Meer zur Machtdemonstration.“ In dem Artikel stellt Shraibman auch die Frage, ob Lukaschenko doch noch gezwungen sein könnte, eigene Truppen in dem Krieg zu schicken. Seine Prognose: Das werde nicht passieren, weil eine große Mehrheit der Belarussen gegen den Krieg seien.
🟠Original (vom 26. September 2022)
🟠Übersetzung aus Google Translate
❗️Aktuell auf dekoder: Welche Rolle spielt eigentlich Belarus im Krieg gegen die Ukraine?
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