Laut Studienbeschreibungen sollen Studierende lernen, wie Journalismus unter den Bedingungen eines bewaffneten Konflikts funktioniert, welche rechtlichen und ethischen Besonderheiten auf sie warten und wie sie sich im Krisengebiet sicher verhalten.
Der Journalistenverband der Russischen Föderation führt außerdem seit einigen Jahren Kurse durch, bei denen angehende Kriegsreporter·innen zu Übungszwecken „gefangengenommen“ und dann gefesselt und mit einem Sack über dem Kopf zum Verhör geführt werden.
Auch für Minderjährige gibt es einschlägige Ausbildungsangebote.
Das Medium Ljudi Baikala hat die Erfahrungen einer 19-jährigen „Kriegsjournalismus“-Studentin aufgeschrieben:
Ich bin nicht mit allem einverstanden, das an der Uni und im Land passiert, aber ich finde mich damit ab. Ich schweige lieber, bis ich meinen Abschluss habe.
– die 19-jährige „Kriegsjournalismus“-Studentin Maria
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