In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937 ermordete die sowjetische Geheimpolizei in Belarus 132 Menschen – darunter viele Dichter und Schriftsteller.
Ihre Leichen wurden in Kurapaty vergraben.
Lange Zeit lag über der Tatsache, dass nicht nur Hunderte, sondern sogar Zehntausende Belarussinnen und Belarussen unter Stalin ermordet und in Kurapaty verscharrt wurden, der Mantel des Schweigens – und der Vergessenheit.
Seit einigen Jahren nun hat sich in Belarus rund um die Ereignisse in der „Nacht der erschossenen Dichter” eine neue grassroot-Erinnerungskultur entwickelt:
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Außerdem: 👉 ein Special zum Thema
Und in Berlin: 👉 eine Veranstaltung zum Thema mit zeitgenössischen Größen der belarussischen Literaturszene zu Gast
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