Vergangene Woche hat das Lukaschenko-Regime in Belarus unter 30 – teils internationalen – Romanen auch zwei Bücher von Sascha Filipenko als „für den Staat und die nationalen Interessen womöglich schädlich“ verboten.
❌ Betroffen ist einerseits der Roman „Rote Kreuze“ über heimkehrende Kriegsgefangene nach dem Zweiten Weltkrieg, die per Erlass von Stalin damals sofort in Lagerhaft gesteckt wurden. Die Protagonistin, eine alte Dame, erzählt ihr Leben und schließt sich letztlich einem Protest gegen Autobahnbau an der Gedenkstätte Kurapaty an.
🐘 Außerdem verboten ist Filipenkos neuester Roman „Slon“ („Der Elefant“, erscheint im Frühjahr auf Deutsch, Übersetzung: Ruth Altenhofer).
Genau dazu empfehlen wir Euch noch einmal dieses aktuelle Meduza-Interview mit dem Autor:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-sascha-filipenko-interview-elefant
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