Heute vor 84 Jahren, am 29. September 1941, drängen die deutschen Besatzer in Kyjiw zehntausende jüdische Menschen in eine Schlucht nahe der Stadt. In 48 Stunden töten sie mehr als 33.000 von ihnen. Und suchen dann nach neuen Wegen, ihren Massenmord zu vertuschen.
Das Massaker von Babyn Jar gilt als eine der größten Mordaktionen der Nationalsozialisten gegen die jüdische Bevölkerung auf dem Gebiet der Sowjetunion. Und das Schweigen über die wahren Opfer bis zum Zerfall der UdSSR als Element des sowjetischen Antisemitismus.
Im Erinnerungsprojekt Der Krieg und seine Opfer rekonstruiert Bert Hoppe die Vorgeschichte und deutsche Besetzung der ukrainischen Metropole sowie den Ablauf und die Folgen des Massakers von Babyn Jar anhand der Biografien von Dina Pronitschewa und Wladimir Dawydow. Beide mussten aus unterschiedlichen Gründen vor Ort sein:
👉 https://war.dekoder.org/de/die-schlucht
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