Er versammelt keine Schüler um sich, predigt nicht, meidet Auftritte. Er gehört zu den Stillsten der Stillen. Aber glücklich, wen seine Worte erreichen.
(Ilma Rakusa)
Ales Rasanau ist ein belarussischer Dichter, der mit Punktierungen, Quantemen, Versetten und Gnomischen Zeichen eigene literarische Formen schuf – und dabei immer wieder bei den Regimen aneckte, zuerst dem sowjetischen, später bei Lukaschenko.
Er ist einer der Großen der belarussischen Poesie, vor dem sich die damalige wie heutige literarische Szene verneigt.
In seiner dekoder-Gnose stellt der Übersetzer und Literaturvermittler Thomas Weiler diese faszinierende belarussische Persönlichkeit vor: