Hoffnung ist für mich kein abstrakter Begriff mehr, ich habe ihr ins Gesicht gesehen, ich kenne ihren Geruch, ich habe sie berührt. Es ist geschehen, was nicht geschehen sollte, also kann es auch wieder geschehen.
Die belarussische Revolution von 2020 wird ein Erbe hinterlassen und diejenigen im Exil werden eines Tages wieder nach Belarus zurückkehren – auf die ein oder andere Weise. Davon ist der Lyriker und Musiker Uladzimir Liankievič in seinem Essay, den er für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ mit der S. Fischer Stiftung geschrieben hat, hoffnungsvoll überzeugt.
👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-liankievic-testament-exil-hoffnung-essay
Liankievičs Essay stellt übrigens ein kleines Jubiläum dar.
Es ist der 20. Text in diesem Projekt. Ihn gibt es auch im belarussischen Original auf dekoder, zudem auf Schwedisch und Englisch.
Möglich gemacht von Svenska PEN und dem Online-Portal Eurozine:
👉 Belarussisch: https://www.dekoder.org/be/article/tastament
👉 Schwedisch: https://penopp.org/sv/artiklar/testamente?language_content_entity=sv
👉 Englisch: https://www.eurozine.com/my-testament/