Willkürliche Schläge, grausame Folter und sexuelle Gewalt:
Das ist die Realität für tausende Ukrainer in russischer Gefangenschaft. Für diejenigen, die zum Beispiel im Zuge eines Austauschs freikommen, gibt es zu wenig Programme, die sie nach diesen Erlebnissen gezielt unterstützen.
Betroffene haben deshalb die Sache selbst in die Hand genommen und eine eigene NGO aufgebaut: „Wypusknyky“ (Wortspiel aus „Freigelassene“ und „Alumni“) heißt das Netzwerk, nicht ganz unironisch.
Es setzt sich für die Rechte der Befreiten ein und unterstützt andere Opfer russischer Kriegsverbrechen. Vor allem Männer, die selten Zielgruppe bisheriger Hilfsprojekte sind.
Das ukrainische Reportagemedium Frontliner berichtet über die Gründer, ihre Erfahrungen in Gefangenschaft und die heutige Arbeit.
Eine Leseempfehlung von dekoder-Redakteurin Peggy Lohse:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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