„Stark können wir nur zusammen werden. Belarusischsein ist keine Sache einer Einzelperson, sondern die einer Gemeinschaft. Wir brauchen einander, damit jedes Jahr mehr Menschen fühlen, dass Belarus nicht nur ein Land ist, sondern ein Zuhause, das wir alle gemeinsam
bauen.”
Das Nachdenken über die eigene Identität gehört in Belarus zu den treibenden Diskursen einer Kultur, die in Geschichte und Gegenwart immer wieder unterdrückt und marginalisiert wurde und wird. Die Lyrikerin und Autorin Taciana Niadbaj fragt sich anhand ihrer
eigenen Belarusisch-Werdung in ihrem Essay für unser Projekt Spurensuche in der Zukunft mit der S. Fischer Stiftung, wie belarusische Sprache und Kultur unter den aktuellen Bedingungen von Verfolgung und Exil überleben und gestärkt werden können. Dazu
erzählt sie ihre persönliche Geschichte der Identitätsfindung:
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-niadbaj-identitaet-kultur-zukunft
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