Die russische Idee der Rückgewinnung „ehemals verlorener Gebiete“ ist nicht neu. Schon im frühen 19. Jahrhundert setzte das Zarenreich auf eine Politik der Russifizierung und Kolonisierung seiner Peripherie.
„Ukrainische und belarusische Geschichte steht auch in Deutschland bis heute weithin im Schatten nationalimperialer, russländischer Aneigungserzählungen”, schreibt Stefan Rohdewald.
Der Historiker von der Uni Leipzig entschlüsselt die Geschichte der ältesten belarussischen Stadt Polazk – als Beispiel für eine russländische „innere Kolonisierung“ heutiger belarussischer und ukrainischer Gebiete im 19. Jahrhundert:
https://www.dekoder.org/de/gnose/die-stadt-polazk
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