Monatelang wird der ehemalige ukrainische Soldat Witali Manshos in einem russischen Folterkeller festgehalten und gequält. Ein russischer Militär hilft ihm schließlich, der Gefangenschaft zu entkommen. Witali nimmt einen russischen Pass und Arbeit an, wird unfreiwillig zum Kollaborateur. Zusammen mit seiner Familie versucht er mehrfach, seine besetzte Heimat zu verlassen, landet aber erneut im Folterkeller, bevor die weite Flucht endlich klappt.
Heute ist Witali mit Frau und Tochter in einem verlassenen Supermarkt in Deutschland untergebracht: in einem improvisierten Flüchtlingsheim, dessen „Zimmer“ aus Gittern und Folie bestehen.
Die Novaya Gazeta Europe hat die Geschichte des ehemaligen ukrainischen Soldaten aufgeschrieben – ungeschönt, widersprüchlich und unangenehm – so wie Witali sie erlebt hat. Teil 2.
Inhaltswarnung: Dieser Bericht enthält detaillierte Gewaltbeschreibungen, rassistische Äußerungen und derbe Schimpfwörter.
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