Für den russischen Staat ist die „russische Kultur“ eine Art heilige Kuh, die – warum auch immer – permanent vor dem drohenden Untergang bewahrt werden müsse. Die Staatsvertreter gaben sich jahrelang alle Mühe, sich selbst und alle um sie herum zu konservieren, alles Lebendige aus der Kulturszene zu vertreiben – mit „Erfolg“. Übrig geblieben ist patriotischer Kitsch.
Dabei hat sich der Staat am Ende selbst geschadet, wie der Journalist Pawel Kanygin in seiner Musik- und Kulturkritik für Prodolshenije Sledujet resümiert:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/russland-musik-kultur-kritik
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