Dieses Buch zu lesen, fällt schwer. Unerträglich schwer.
„Feuerdörfer“ erzählt die Geschichte der „verbrannten Dörfer“ in Belarus im Zweiten Weltkrieg.
Die Veröffentlichung des Buches stieß in der Sowjetunion zunächst auf Widerstand, nicht zuletzt wegen der drastischen Darstellung von Gewalt und Leid.
Dann löste es in der Leserschaft eine Welle der Erschütterung aus, wurde schließlich zum Schlüsseltext über die Verbrechen der Wehrmacht in Belarus.
Obwohl das Buch bereits seit 1975 in mehreren Sprachen erschien, wird die deutsche Übersetzung erst ein halbes Jahrhundert später möglich – nachdem frühere Veröffentlichungsversuche scheiterten.
Die Geschichte des Buches, der Wehrmachts-Verbrechen und ein Kapitel auf Deutsch im dekoder-Special:
👉 https://specials.dekoder.org/de/feuerdoerfer
PS: Am Montag, den 18.11., veranstaltet das Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin eine Buchpräsentation des frisch übersetzten Werkes. Mit dabei dekoder-Autorin Nina Weller.
