Wie nimmt der Taxifahrer in der russischen Kleinstadt den Krieg in der Ukraine wahr? Was denkt die Angestellte im Nagelstudio über den Angriffskrieg ihres Landes? Wie die Anwohner von nebenan?
Sozialforscher aus Russland haben sich dieser Frage statt mit Umfragen einmal anders genähert: Sie besuchten öffentliche Veranstaltungen zum Krieg, sprachen unverfänglich mit Verkäuferinnen und Barmännern über die „Spezialoperation“ und führten über ihre Beobachtungen systematisch Tagebuch.
Die Auswertung ihrer ethnologischen Studie ergibt:
Es gibt weder patriotische Begeisterung noch Ablehnung des Krieges. Wenn er überhaupt Thema wird, dann etwa in Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die eigene Familie:
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-stimmung-bevoelkerung-russland-feldforschung
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