Heute feiert Russland den offiziellen „Tag Russlands“, an dem vor 34 Jahren die russländische Sowjetrepublik ihre staatliche Souveränität erklärte.
Damals stellte sich die Frage, wie sich die neue politische Ordnung zu den Staatssymbolen der noch bestehenden UdSSR verhalten und mit welchen neuen Zeichen sie sich schmücken würde. Es entstand ein symbolisches Durcheinander aus Relikten der Sowjetunion, orthodoxen Elementen, Verweisen auf die Zarenzeit – und bald schon: Putin-Propaganda.
Wie staatliche Symbole historische Brüche überdecken und inkorporieren, zeigt sich ganz greifbar etwa im Zentrum Moskaus.
Der Professor für Osteuropäische Geschichte Frithjof Benjamin Schenk nimmt uns mit auf einen virtuellen Gang durch die Geschichte verschiedener Staatssysteme entlang der Kreml-Türme:
https://kremlin.dekoder.org/kreml-tuerme (aus unserem Archiv)
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