„Vor fünf Jahren spürte Maryja zum ersten Mal, dass ihre Geschichte zu Ende war. Ihre neue Geschichte hat es jedoch nicht eilig damit, zu beginnen.“
In seinem Roman „Libido“ schreibt der belarussische Autor Illja Sin in lakonischer und zugleich energiegeladener Sprache über die junge Frau Maryja, die in einer nicht näher definierten postsowjetischen Stadt lebt.
Ihre Bewohner, wie sie selbst, scheinen in ihren Einraumwohnungen isoliert: Mit ihren Erinnerungen, Traumata, künstlichen Geliebten – und einer unspezifischen Vorahnung.
2019 wurde Sins Roman mit dem Jerzy Giedroyc- Literaturpreis in Belarus ausgezeichnet.
Auf Deutsch gibt es das Buch noch nicht – deshalb hat dekoder für Euch einige Ausschnitte übersetzt.
Im Rahmen unseres Belarus-Literatur-Specials zusammen mit dem 'Goethe-Institut im Exil':
https://specials.dekoder.org/de/belarus-literatur/sin-libido/
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