Als der Krieg begann, war Dima elf Jahre alt. Er ist im Gebiet Donezk in der Ostukraine geboren und aufgewachsen.
Mit 18 hat er sich freiwillig zu den Grenztruppen gemeldet.
Mit 20 ist er gefallen.
Sein Grab liegt in seinem Heimatort.
Jetzt hofft seine Mutter, dass die Russen ihr ihren Sohn nicht ein zweites Mal nehmen, sagt sie: Erst haben sie ihn getötet, jetzt drohen sie, auch den Ort einzunehmen, wo er beerdigt ist.
An diesem Wochenende jährt sich der Beginn der russischen Großinvasion zum zweiten Mal.
Die Fotografin Johanna-Maria Fritz arbeitet an einem Bildband über die Jugend an der Front.
Im dekoder-Interview erzählt sie, wann sie den Schmerz des Krieges einfängt und wann es ihr dann doch nicht gelingt, die Geschehnisse mit der Kamera zu dokumentieren:
https://www.dekoder.org/de/article/johanna-maria-fritz-fotografie-krieg-ukraine
Foto: Johanna-Maria Fritz: http://www.johannamariafritz.com/
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller: https://andy-heller.de/
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