(2/2) Mit mehreren Identitäten konnte der abgelehnte Asylbewerber dreist unser Sozialsystem mißbrauchen. Ein Medien- und Behördenversagen, wie so oft in der Asylpolitik seit 2015.
Die gebürtige Ukrainerin Liana K. lebte zuletzt in Bad Heiligenstadt — in meinem Kreisverband. Die Mutter wandte sich wegen der offiziellen Berichterstattung verzweifelt an mein Bürgerbüro. Unser Kreisverband gab den Eltern eine Stimme. Diese Gegendarstellung hat medial für Aufruhr gesorgt. Die Wahrheit kommt nur ans Licht, weil die Angehörigen der Opfer sich selbst Gehör verschaffen.
Erst jetzt beginnt eine ernsthafte Aufarbeitung der Geschehnisse. Inzwischen ist das auch bei dem Göttinger Tagblatt angekommen.
Das Göttinger Tagblatt ist Teil der Madsack Mediengruppe, zu der auch das Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) gehört. Die SPD ist die größte Kommanditistin der Verlagsgesellschaft und bestimmt damit auch den politischen Kurs ihrer Publikationen.
Wir bleiben an der Sache dran. Es gibt noch viele Fragen zu beantworten. Liana wird nicht mehr lebendig. Ein junges Leben endete unverhofft und unvollendet — wie schon zu viele. Aber ihre Angehörigen haben das Recht auf Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit.
Post #1140
225