Welche Bedeutung haben die freigegebenen BfArM-Akten für die politische und juristische Aufarbeitung?
Während die RKI-Protokolle vor allem die epidemiologische Basis und Alltagsmaßnahmen dokumentieren, legen die freigegebenen E-Mails und Berichte des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die regulatorische Ebene und die Kommunikation mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) offen.
In diesem Video analysieren wir die zentralen Erkenntnisse der BfArM-Dokumente und deren rechtliche Konsequenzen:
Die wichtigsten Themen im Überblick:
Weisungsgebundenheit vs. Unabhängigkeit: Das BfArM ist zwar organisatorisch verselbstständigt, unterliegt aber der vollen Dienst- und Fachaufsicht des BMG.
Der behördliche „Kategoriefehler“: Intern trennten die Behörden strikt zwischen einem Labor-Signal (PCR-Test) und einer tatsächlichen Diagnose. Dennoch diente das reine Messverfahren politisch als fixer Steuerungswert für Grundrechtseingriffe.
Erschütterung der Gerichtsbasis: Die Akten zeigen, dass die vom Bundesverfassungsgericht angenommene „unverschuldete wissenschaftliche Unsicherheit“ exekutiv durch Verwaltungshandeln miterzeugt und dokumentiert wurde.
Mögliche Klagewege: Wie Amtshaftungsklagen (Art. 34 GG i.V.m. § 839 BGB) oder laufende Verfassungsbeschwerden (wie am Beispiel der Künstlerin Julia Neigel) die Rechtslage neu bewerten können.
https://www.youtube.com/watch?v=azgKFSXNX1A
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Forwarded from Verbales Vitriol (Dr. Sabine Stebel)
YouTube Amtshaftung & Ministerialmacht: Was enthüllen die freigegebenen BfArM-Akten? Welche Bedeutung haben die freigegebenen BfArM-Akten für die politische und juristische Aufarbeitung? Während die RKI-Protokolle vor allem die epidemiologische Basis und Alltagsmaßnahmen dokumentieren, legen die freigegebenen E-Mails und Berichte des Bundesinstituts…