Senegal, die Straße und BlackRock: Ein viraler Vorwurf für Vetternwirtschaft
Seit einigen Tagen kursiert eine Erzählung, die auf den ersten Blick alle Zutaten eines handfesten Skandals liefert: Bundeskanzler Merz, sein früherer Arbeitgeber BlackRock, deutsche Entwicklungsgelder und eine westafrikanische Straße, die angeblich direkt zu einer Goldmine führt, deren größter Anteilseigner ausgerechnet der Finanzkonzern ist, den Merz einst leitete. Wir schauen mal was dran ist.
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Zusammenfassung
Eine an sich diskutable Kritik an Interessenkonflikten und „Entwicklungshilfe“ wird mit einem nicht belegten Kausalzusammenhang – Straße gleich deutsches Steuergeld für BlackRock – verknüpft. Das spricht eher für eine gezielt zugespitzte, teils falsch verknüpfte Geschichte, die sich für sehr unterschiedliche politische Zwecke gleichermaßen eignet, aber nicht im Interesse des Senegals oder deutscher Steuerzahler ist. Politiker und Medien sollten präziser sein und echte, beweisbare Fehler herausarbeiten, statt ad-hominem zu argumentieren, was keineswegs eine Verteidigung von Bundeskanzler Merz bedeuten soll, sondern eine Verteidigung der präziseren Berichterstattung.
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https://tkp.at/2026/07/17/senegal-die-strasse-und-blackrock-ein-viraler-vorwurf-fuer-vetternwirtschaft/
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