Dialektwort der Woche: Der Klaaf 💬
In Köln und dem Rheinland sagt man nicht „ein Schwätzchen", sondern „ne Klaaf" – eine kleine, unterhaltsame Plauderei über die Nachbarschaft und das Leben, positiv besetzt und ganz ohne Tiefgang.
Das Verb „klaafe" bedeutete ursprünglich wörtlich „den Mund offen halten" – eine Bedeutung, die im heutigen Sprachgebrauch fast verloren gegangen ist. Wenn zwei sich angeregt unterhalten, dann „klaafe" sie; kommt jedoch üble Nachrede dazu, wird daraus schnell „schwaade" statt „klaafe" – die Kölner unterscheiden also fein zwischen harmlosem Plausch und Klatsch.
Am Gartenzaun, an der Theke oder beim Bäcker – überall dort hält man im Rheinland gerne mal eine Klaaf.
Wie nennt man in Ihrer Region ein kurzes, unterhaltsames Gespräch mit den Nachbarn?
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Nächste Woche flattert der Buttervogel in den Norden unserer Heimat.
➡️ Sie lieben die deutsche Sprache. Dann folgen Sie dem BUTTERVOGEL. 🦋
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