Florida verklagt Pfizer und Albert Bourla
Der Generalstaatsanwalt von Florida hat am 1. Oktober 2026 eine Klage gegen Pfizer und dessen CEO Albert Bourla eingereicht. Nachdem ein Strafverfahren 2025 gescheitert war, greift der Staat nun zu einem anderen Mittel: Er wirft dem Unternehmen und Bourla irreführende Geschäftspraktiken vor.
Im Zentrum stehen öffentliche Aussagen, der Impfstoff sei sicher, wirksam und verhindere die Übertragung – Behauptungen, die laut Klage im Widerspruch zu den Zulassungsdokumenten und bekannten Sicherheitsdaten stehen. Besonders hervorgehoben wird das Risiko von Myokarditis und Perikarditis, das Pfizer und Bourla lange heruntergespielt oder bestritten hätten, obwohl interne und behördliche Hinweise darauf bereits früh vorlagen.
Die Klage stützt sich auf das Florida-Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken und fordert unter anderem Unterlassung, Bußgelder und Gewinnabschöpfung. Ein direkter Schadensersatz für Impfgeschädigte wird bewusst nicht verlangt, damit das Verfahren im Bundesstaat bleibt. Ob die Klage Erfolg hat, ist offen – der Vergleich mit dem Al-Capone-Prozess, bei dem Steuerhinterziehung statt Mord zur Verurteilung führte, macht die taktische Herangehensweise deutlich.
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