Energiewende-Rechnung platzt bei den Batteriespeichern
Ein neuer Simulator des Fraunhofer ISE zeigt, dass 20 Gigawatt Batteriespeicher die Preisspitzen am Strommarkt deutlich glätten und den Marktwert von Solarstrom anheben könnten. Was dabei unter den Tisch fällt: Die nötigen 40 Gigawattstunden Kapazität würden nach aktuellen Projektkosten zwischen 12 und 18 Milliarden Euro allein für den Bau verschlingen.
Der durchschnittliche Jahresstrompreis sinkt dadurch nicht, er steigt sogar leicht. Die Speicher fressen zudem ihre eigene Marge, weil sie die Spreads zwischen günstigen und teuren Stunden selbst verkleinern. Die Milliardeninvestitionen rechnen sich am Day-Ahead-Markt nicht.
Gegen mehrtägige Dunkelflauten helfen Zwei-Stunden-Batterien ohnehin nicht. Am Ende droht nur ein weiteres teures Bauteil der Energiewende – ohne günstigeren Strom für die Verbraucher.
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