Nach Messerangriff mit „Allahu akbar“: Schuldunfähiger Afghane flieht aus Psychiatrie
Ein als gefährlich eingestufter 22-jähriger Afghane ist am 25. September aus dem Maßregelvollzug des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz bei Leipzig entkommen. Muhamad M. nutzte einen begleiteten Ausgang auf dem Klinikgelände und lief seinen Betreuern davon. Seither fehlt von ihm jede Spur.
Im August 2025 hatte er auf der Leipziger Eisenbahnstraße einem Mann mit einem Messer in die Brust gestochen, nachdem dieser sein gestohlenes Smartphone zurückforderte. Das Opfer überlebte nur dank einer Notoperation. Dabei soll der Täter „Allahu akbar“ gerufen haben. Aufgrund einer diagnostizierten Schizophrenie wurde er als schuldunfähig eingestuft und dauerhaft in der forensischen Psychiatrie untergebracht.
Die Polizei warnt vor einer möglichen Gefahr und bittet, den Mann bei Sichtung sofort zu melden.
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