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Birgit Myriel Brahner

Birgit Myriel Brahner

@birgitmyriel

Lebe Deine Göttlichkeit
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Post #2937 154

Forwarded from ఇ༄ Numerologie & Seelengesundheit ☯️💟 (Barbara Dürrschnabel)

Fortsetzung :

Und manchmal denke ich, dass wir alle viel ähnlicher sind, als wir zugeben.

Die Therapeutin hat Herzschmerz.

Der Yogalehrer ist erschöpft.

Die Influencerin zweifelt an sich.

Der spirituelle Lehrer streitet mit seiner Familie.

Der Bewusstseinscoach liegt manchmal wochenlang auf der Couch.

Wir reden nur nicht so gerne darüber, ausser wenn es um
belehren und
verkaufen geht.

Ich weiß nur, dass ich keine Lust habe, ständig durch alle Filter zu laufen....
auch nicht durch die
aller Leserinnen.

Darf man Fußball schauen, eine Rostbratwurst essen, KI verwenden, Ganesha-Mantras hören, Netflix schauen, erschöpft sein, nichts optimieren wollen und trotzdem ein anständiger Mensch sein?

Ja darf ich.
Denn genau das bin ich gerade.
Und ganz ehrlich …
das ist schon anstrengend genug.

🫣😂❤️ 🦋 🐺

Könnt ihr das so stehen lassen?
Ohne “Ja, aber …” ? 🫣


Es geht doch gar nicht darum, ob jemand Fleisch isst, vegan lebt, Fußball schaut oder meditiert.

Es geht um die Botschaft dahinter.

Dieses ständige Herausgreifen eines Details
und das Bedürfnis, es noch schnell zu korrigieren,
zu ergänzen, zu interpretieren
oder moralisch einzuordnen,
ist doch das, worüber ich schreibe ….
❤️

✍ Beitrag von * Moksha Devi ॐ Wildheim
geringfügig gekürzt - bitte auch Teil I beachten !

@barbara_numerologie330

𝓝𝓾𝓶𝓮𝓻𝓸𝓵𝓸𝓰𝓲𝓮 & 𝓢𝓮𝓮𝓵𝓮𝓷𝓰𝓮𝓼𝓾𝓷𝓭𝓱𝓮𝓲𝓽
Post #2936 158

Forwarded from ఇ༄ Numerologie & Seelengesundheit ☯️💟 (Barbara Dürrschnabel)

❔DARF MAN EIGENTLICH NOCH EINFACH MENSCH SEIN…

Beitrag geschrieben
von der wunderbaren * Moksha Devi ॐ Wildheim
-lesenswert-

Manchmal frage ich mich das wirklich.

Darf man keine Lust mehr haben auf andere Meinungen,
weil man selbst schon
genug davon hat?

Darf man noch Fußball schauen
Einfach Fußball schauen.
Sich freuen wenn ein Tor fällt.
Sich ärgern wenn die eigene Mannschaft verliert.

Oder muss man sofort dazusagen, dass das ein korruptes Milliardengeschäft ist, dass dort Dinge passieren die man nicht gut findet, dass die FIFA problematisch ist und überhaupt …


Darf man noch in der Sonne liegen ohne an Hautkrebs zu denken?

Durch den Wald spazieren ohne Zecken zu fürchten ?

Darf man Sarah Connor hören obwohl man manche Aussagen von ihr nicht gut fand?

Darf man auf ein Konzert gehen und einfach die Musik mögen?

Darf man Xavier hören ohne vorher einen politischen Gesinnungstest abzulegen?

Darf man KI nutzen?

Oder geht jetzt schon wieder irgendwo ein Alarm los?

Und ich sitze da und denke:
Leute …

WTF?

Ich weiß nicht, ob ihr versteht, was ich meine.
Aber manchmal kommt es mir vor, als gäbe es für alles ein Lager.

Die Spirituellen.

Die Trauma-Menschen.

Die Veganer.

Die Freiheitskämpfer.

Die Wissenschaftlichen.

Die Gesundheitsgurus.

Die Fitnessmenschen.

Die Aktivisten.

Die Querdenker.

Und alle haben ihre Regeln.

Ihre Wahrheiten.

Ihre Empörung.

Ihre Filter.

Und wehe, du passt nicht ganz hinein.

Dann bist du zu wenig bewusst.

Zu wenig informiert.

Zu wenig engagiert.

Zu wenig spirituell.

Zu wenig politisch.

Zu wenig konsequent.

Ich bin schon müde wenn ich das nur tippe.

Vielleicht gehöre ich einfach nirgends richtig hin.
Und du auch nicht.

Ich kann in einem Frauenkreis sitzen und beten.

Ich kann in einem Fußballstadion stehen und schreien.

Ich kann Ganesha-Mantras hören und danach irgendeinen völlig hirnlosen Krimi anschauen.

Ich kann Tiere lieben und trotzdem manchmal eine Rostbratwurst essen.
Auch wenn ich dass, davor
30 Jahre nicht getan habe.

Ich kann eine 65-jährige Frau sehen, die sich ein Facelifting hat machen lassen und denken:

“Weißt du was? Sieht eigentlich gut aus.”

Und sofort meldet sich irgendwo eine Stimme:

Das darfst du nicht sagen.

Frauen müssen natürlich altern.

Und ich denke mir:

Leute …

vielleicht wollte sie einfach morgens in den Spiegel schauen und sich wieder wohlfühlen,
ohne Gesicht das bis zum Bauch hängt.

Reicht das nicht?

Ich kann über das Universum nachdenken und fünf Minuten später überlegen, ob ich noch Chips und Cola im Schrank habe.

Und nein …

ich habe dafür keine Erklärung.

So bin ich einfach.
Und ich glaub viele sind so.

Dann gibt es noch diese andere Sache.

Diese riesige Maschine da draußen.

Wo aus allem ein Geschäft gemacht wird.

Aus Müdigkeit.

Aus Schlaf.

Aus Cellulite.

Aus grauen Haaren.

Aus Trauma.

Aus Wechseljahren.

Aus Einsamkeit.

Aus Spiritualität.

Aus Nervensystemregulation.

Aus deiner Haut.

Aus deinem Gewicht.

Aus deiner Kindheit.

Aus deinem inneren Kind.

Und versteht mich nicht falsch.

Ich kenne all diese Themen.

Seit Jahrzehnten.

Yoga.

Meditation.

Traumaarbeit.

Atemarbeit.

Selbsterfahrung.

Bewusstseinsarbeit.

Ich könnte aus jedem einzelnen Bereich ein Angebot machen.

Ein Seminar.

Ein Retreat.

Ein Programm.

Einen Onlinekurs.

Irgendetwas in mir will das aber gerade nicht.

Weil ich nicht so tun kann als hätte ich die Antworten.
Weil alles seine Rhythmus hat.

Weil ich nicht morgens geschniegelt vor die Kamera treten und erzählen kann wie großartig mein Leben läuft, wenn ich nachts wach liege und mich frage, warum ich eigentlich nicht am Meer wohne.

Warum ich immer noch so müde bin.
Warum ich freier bin als jemals zuvor und mich trotzdem manchmal nicht frei fühle.

Warum mein Gehirn immer noch analysiert.

Warum ich Menschen vermisse und gleichzeitig meine Ruhe haben will.

Warum ich über Yoga nachdenke.
Und dann doch kein Yoga mache.

Teil 2 folgt -> @barbara_numerologie330
  • ❤ 1
Post #2933 723
Lebe Deine Göttlichkeit

Tritt bewusst ein in die Welt der Pilze und vor allem in das unterirdische Geflecht - Das Myzel -.

Es bildet ein gigantisches Informationsnetz, welches nicht nur unserem Gehirn ähnelt, sondern unserem gesamten Organismus Mensch.

Sämtliche Pflanzen, Bäume uvm. speisen dieses Myzel mit Informationen, diese wiederum die Mineral- und Kristallreiche usw.

Die Informationen fließen in Form von Lichtimpulsen in einer „Datenautobahn“.

Stell Dir vor, Du bist eingebettet in dieses Lichtgeflecht und stehst im Austausch mit ihm.

Dein Körper- und Energiesystem wird ausgerichtet in die göttliche Harmonie und Ordnung und genährt, angereichert so, dass Deine Speicher gefüllt sind.

Ein Abgleich findet statt.

Verbinde Dich bewusst mit dem größten lebenden Organismus der Erde.

Wunder geschehen. 🤗♥️

Möglicherweise erhältst Du weitere für Dich wichtige Botschaften zur Bewusstseinserweiterung.

In Liebe Birgit Myriel.

https://t.me/Birgitmyriel

Bild - Netzfund
  • ❤ 3
Post #2932 275
Paradigmenwechsel

Seit 2019 - 2020 sind die Naturreiche mit der Lichtmatrix der göttlichen Quelle verbunden.

Ein regelrechter Schub an Energie und Erneuerung allumfassend bewirkte diese umfassende Ausrichtung.

Spürbar und erlebbar.

Dies ermöglichte der Natur und ihren Wesen in die heilige Kommunikation mit der göttlichen Energie zu treten.

Die Pflanzen sind absolut mit ihrem Ursprung und der göttlichen Signatur ihrer selbst verbunden.

Die Pflanzen und Naturwesen haben ihre wahren Eigenschaften angenommen.

Ihre ursprüngliche Gestalt und Kraft verbindet sich mit der Schönheit des Universums und dem Feld der grenzenlosen Möglichkeiten.

Sie haben ihre eigene Frequenz und Schwingung.

Die Lichtschwingung der Pflanzengemeinschaft ist bislang stärker als die Lichtschwingung der Menschengemeinschaft.

Die Natur ist heil und vollkommen in göttlicher Ordnung.

Diese Anbindung obliegt einem jeden Wesen, wenn es sich bewusst darauf ausrichtet uvm.

Verbinde Dich bewusst mit all den Pflanzen in deiner Umgebung, es sind stets die Pflanzen mit Dir, welche Heilung und Bewusstwerdung für Dich anstreben.

Achte auf jeden Impuls den Du wahrnimmst.

So nährend.


- Auszug „Plejadische Intelligenz“ und Ergänzungen von mir.

In Liebe Birgit Myriel

https://t.me/Birgitmyriel
Telegram Birgit Myriel Brahner Lebe Deine Göttlichkeit
  • ❤ 3
Post #2931 192
Paradigmenwechsel der Naturreiche

Die Welt der Pflanzen verdient unsere Aufmerksamkeit.

Ist sie doch mächtiger, intelligenter und vollkommener als die Menschen ahnen.

Sie stehen in Kommunikation mit der Sonne Ra und dem gesamten Kosmos.

Weiteres folgt 👇👇👇👇

https://t.me/Birgitmyriel
Post #2930 242
Gold verbindet uns mit unserem inneren Reichtum, unserer Intuition und an unsere Schöpferkraft.

Gold schenkt Zuversicht und verkörpert Liebe, Fülle und Erneuerung.

Verbinde Dich bewusst mit dem Gold im Inneren der Erde und mit der Frequenz des Goldes allumfassend.

Dein körpereigenes Gold resoniert damit und richtet sich neu aus, regt die Zellerneuerung an.

Gold in uns, das einst manipuliert wurde wird reproduziert.

Gold ist die Farbe der Seele des Menschen.

Stell Dir vor, Du badest in Gold.

F Ü H L E

Viel Freude damit.

Birgit Myriel 🤗🤩

https://t.me/Birgitmyriel
  • 🥰 4
Post #2929 238
Das Kosmogramm wurde entwickelt um den Prozess der Selbstliebe und Selbstfindung zu unterstützen.

Was bringt Dein Herz zum Lachen?

Dieser wundervolle Stein ist mit 24 Karat Blattgold vergoldet. Das reinste Gold hat den schönsten Farbton und eine kraftvolle Aura

Der Stein symbolisiert für mich das physische, emotionale, kristalline und ätherische Herz in inniger Verbundenheit.

Hat eine hohe Strahlkraft.

Er hat den Weg zu mir auf dem Elfenfestival gefunden 🤗🤩

Danke 🙏🏻

Gespeichertes Wissen, innere Weisheit aus Äonen offenbaren sich mir nach und nach. 🌞


Herzlichst Birgit Myriel ♥️

https://t.me/Birgitmyriel
  • 🙏 3
  • ❤ 1
Post #2928 288
T A G E S B O T S C H A F T

Lasst die

♥️ L I E B E ♥️

fließen 🙏🏻🤩


https://t.me/Birgitmyriel

Eigenes Video - ein Flüsschen, das im Ammersee mündet.
  • ❤ 9
Post #2926 197

Forwarded from Maria Drechsler

Nicht für ein Publikum.

Nicht für Applaus.

Nicht für Likes.

Nicht für Spiritualität.

Nicht einmal für die Elfen.

Sondern aus Dankbarkeit.

Vor einem Jahr hatte sie nicht gewusst, wie die Geschichte weitergehen würde.

Krebs.

Operation.

Angst.

Ungewissheit.

Die Fragen, die nachts auftauchen und sich tagsüber verstecken.

Und nun saß sie dort.

Unter einem Nussbaum.

Auf einem Elfenfestival.

Mitten im Leben.

Die Töne stiegen zwischen den Blättern auf.

Eine Frau setzte sich zu ihr.

Ganz still.

Keine großen Gespräche.

Keine Visitenkarten.

Keine Selbstdarstellung.

Einfach zwei Menschen.

Ein Baum.

Ein paar Klänge.

Und plötzlich war da dieser Satz.

Nicht laut.

Nicht dramatisch.

Ganz leise.

Ich bin noch da.

Als Clara später davon erzählte, schwieg sogar Jakob.

Für ganze fünf Sekunden.

Ein persönlicher Rekord.

„Das ist ein großer Satz“, sagte er schließlich.

„Ja.“

„Weil man ihn leicht übersieht.“

„Ja.“

„Bis man fast verloren hat, was dahintersteht.“

Clara nickte.

Der Wind bewegte draußen die Blätter.

Und plötzlich erinnerte sie sich an etwas.

„Weißt du, was die eigentliche Überraschung war?“

„Jetzt kommt die unerwartete Wendung.“

„Vielleicht.“

„Ich liebe unerwartete Wendungen.“

„Ich glaube, die Elfen waren gar nicht die Elfen.“

Jakob blinzelte.

„Aha.“

„Ich glaube, die Elfen waren die Menschen.“

„Das musst du erklären.“

„Die Frau, die sich zu mir setzte.“

„Mhm.“

„Die Menschen im Klangkreis.“

„Mhm.“

„Die Frau mit den goldenen Fäden.“

„Mhm.“

„Die Kinder in den Bäumen.“

„Mhm.“

„Die Menschen, die diesen Ort so liebevoll gestaltet haben.“

Jakob nickte langsam.

„Verstehe.“

„Wir warten immer auf magische Wesen.“

„Und übersehen die Menschen.“

„Genau.“

Eine Weile schwiegen beide.

Dann grinste Jakob plötzlich.

„Dann war der größte Zauber des Tages also ein junger Nussbaum.“

„Anscheinend.“

„Das ist herrlich.“

„Warum?“

„Weil Menschen immer nach Erleuchtung suchen.“

„Ja.“

„Und dann schickt das Universum einen Nussbaum.“

Clara lachte so laut, dass beinahe der Kaffee überlief.

Und während sie lachte, wusste sie plötzlich, warum sie das Konzert nicht gebraucht hatte.

Der eigentliche Auftritt hatte längst stattgefunden.

Nicht auf einer Bühne.

Nicht vor Publikum.

Nicht zwischen Kristallinstrumenten.

Sondern auf einer Bank.

Im Schatten eines jungen Baumes.

Mit einem Instrument in den Händen.

Und einem Herzen, das nach einem schweren Jahr endlich sagen konnte:

Ich bin noch da.

Und für einen Moment hatte Clara das Gefühl, als würden irgendwo zwischen den Blättern tatsächlich Elfen sitzen.

Nicht weil sie sie sah.

Sondern weil die Welt für einen Augenblick genauso war, wie sie sein sollte.

Und manchmal ist das das größte Wunder von allen. ✨🌳💛https://suno.com/s/83fbOE9bcA8rvxIs
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  • ❤ 2
  • 🙏 1
Post #2925 155

Forwarded from Maria Drechsler

Clara, Jakob und die Elfen, die keine waren

„Also“, sagte Jakob, „wie war das Elfenfestival?“

Clara stellte ihre Kaffeetasse auf den Tisch und dachte nach.

„Es war ein bisschen wie das Leben.“

„Das klingt verdächtig.“

„Warum?“

„Weil Menschen immer dann sagen, etwas sei wie das Leben, wenn sie nicht wissen, wie sie es erklären sollen.“

Clara lachte.

„Vielleicht hast du recht.“

„Also?“

„Also bin ich zuerst in die Kirche gegangen.“

Jakob nickte.

„Natürlich.“

„Was heißt hier natürlich?“

„Alle anderen gehen zuerst zum Kaffee. Du gehst zuerst zu Christus.“

„So könnte man das formulieren.“

Die kleine Kirche lag am Rand des Geländes. Draußen flatterten bunte Fahnen zwischen den Bäumen. Kinder liefen herum. Irgendwo wurden Stände aufgebaut.

Doch Clara zog es zuerst dorthin.

In die Stille.

Sie nahm ihre Himmelsleiter in die Hand und spielte die Christusfrequenz.

Nicht als Konzert.

Nicht als Vorführung.

Einfach als Gruß.

An den Ort.

An die Erde.

An die Menschen.

An die sichtbaren und unsichtbaren Bewohner des Platzes.

„Und?“, fragte Jakob.

„Und was?“

„Haben die Wesenheiten applaudiert?“

„Nein.“

„Schade.“

„Aber ich glaube, sie haben zugehört.“

„Das reicht meistens.“

Danach begann der Rundgang.

Überall hingen kleine Dinge in den Bäumen.

Silberne Schneckenschalen.

Perlen.

Bänder.

Glitzernde Kleinigkeiten.

Nichts Großes.

Nichts Lautes.

Man musste genau hinschauen.

„Wie bei den guten Dingen im Leben“, murmelte Jakob.

„Genau.“

Es gab Bereiche in verschiedenen Farben.

Rot.

Blau.

Gold.

Im roten Bereich arbeiteten zwei Frauen konzentriert an einer Installation.

Im blauen Bereich schien die Welt plötzlich langsamer zu werden.

Und am Ende kam Gold.

Überall Gold.

Goldene Stoffe.

Goldene Fäden.

Goldene Dekorationen.

In der Mitte saß eine Frau und webte.

Oder flocht.

Oder zauberte.

Clara wusste es nicht genau.

Aber irgendetwas in ihr blieb dort hängen.

Diese goldenen Fäden erinnerten sie an all die seltsamen Wege ihres Lebens.

An Begegnungen.

Verluste.

Reisen.

Umwege.

Wunden.

Heilung.

Nichts davon hatte einzeln Sinn ergeben.

Doch gemeinsam entstand ein Muster.

„Wie bei einem Teppich“, sagte Jakob.

„Oder bei einer Ahnenlinie.“

„Oder bei einer Steuererklärung.“

„Jakob!“

„Manche Muster sind eben schwer zu erkennen.“

Clara musste lachen.

Später trafen sich die Kristallklanghüter.

Menschen mit Kristallharfen.

Kristallklangschalen.

Klangstäben.

Instrumenten, die aussahen, als hätten Elfen sie direkt aus einem Sternenstaublager bestellt.

Gemeinsam probten sie für ein großes Konzert.

Die Klänge stiegen in den Himmel.

Mal sanft.

Mal kraftvoll.

Mal so, als würde jemand Licht hörbar machen.

Clara spielte mit.

Konzentriert.

Verbunden.

Mitten im Kreis.

„Und dann?“

„Dann habe ich beschlossen, beim Konzert nicht mitzuspielen.“

Jakob starrte sie an.

„Ihr habt geprobt.“

„Ja.“

„Für ein Konzert.“

„Ja.“

„Und dann hast du nicht mitgemacht.“

„Ja.“

„Das ergibt keinen Sinn.“

„Doch.“

„Nein.“

„Doch.“

„Nein.“

„Doch.“

Jakob seufzte.

„Erkläre es dem armen Mann.“

Clara lächelte.

„Mein Becher war voll.“

„Mit Kaffee?“

„Mit Eindrücken.“

Und genau so war es.

Der Klangkreis.

Die Kirche.

Die Begegnungen.

Die Farben.

Die Elfen.

Die Menschen.

Alles zusammen hatte bereits eine Fülle erzeugt.

Zum ersten Mal in ihrem Leben spürte Clara keinen Drang, überall dabei sein zu müssen.

Kein FOMO.

Keine Angst, etwas zu verpassen.

Keine innere Stimme, die sagte:

Wenn du jetzt gehst, verpasst du den wichtigsten Moment.

Stattdessen sagte etwas anderes:

Es ist genug.

Und das war neu.

Sehr neu.

Fast verdächtig neu.

„Das nennt man Reife“, sagte Jakob.

„Das nennt man Müdigkeit.“

„Nein.“

„Doch.“

„Nein.“

„Vielleicht beides.“

Dann kam der Moment, der den Tag veränderte.

Unter einem jungen Nussbaum.

Dort befand sich der Platz der Dankbarkeit.

Kein riesiger Baum.

Keine uralte Eiche.

Kein Baum aus einem Märchen.

Ein junger Nussbaum.

Aber er spendete bereits wunderbaren Schatten.

Clara setzte sich auf eine Bank.

Nahm ihre Himmelsleiter.

Und spielte.

Einfach so.
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