„[Die meisten Wähler] haben genug von Politikern, die sie mit moralischen Imperativen bombardieren.
Iss keinen Zucker!
Halte dich von der AfD fern!
Ernähre dich gesund!
Wähle nur demokratische Parteien!
Fahre kein Verbrennerauto!
Heize mit einer Erdsonde und nicht mit Gas!
Kaufe keinen chinesischen Billigramsch!
Ein Staat, der es nicht schafft, Brücken, Schulen oder Schwimmbäder in ordentlichem Zustand zu halten, tritt dem Bürger als strenge Gouvernante entgegen.
Früher erwartete der Staat von seinen Bürgern Gehorsam.
Heute erwartet er von ihnen ein schlechtes Gewissen. […]
Im Wahlkampf zitierte [Ulrich] Siegmund genüsslich aus dem ‚Landesprogramm Queer‘ der CDU-geführten Regierung.
Laut diesem Programm will Ministerpräsident Sven Schulze ‚Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren‘ und ‚vorurteilsmotivierte Straf- und Gewalttaten durch die Polizei‘ bekämpfen.
Wer das zu seiner Politik macht, darf sich nicht wundern, wenn bürgerliche Wähler desertieren.“
– Eric Gujer in der heutigen NZZ.
Recht hat er.
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