Die Weide
Der Baum der Harmonie und Gefühlstiefe, der Reinigung, des Abschiedes und der Erneuerung und Flexibilität.
Für unsere keltisch-germanischen Vorfahren war die Silber-Weide der bevorzugte Baum für Übergang- Riten, sowie für Todes- und Wiedergeburtsrituale. Als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens fand die Silber-Weide ihre Entsprechung im Totengott Samain. Diesem Aspekt verdankt die Weide unter anderem ihre Einordnung als Baum der Trauer, der Trennung und der Schwermut.
Zugleich wurde sie als Baum des erwachenden Lebens mit der Lichtbringerin und Mondgöttin Birgid in Verbindung gebracht, die im Frühjahr mit jungfräulicher Kraft aus der Tiefe der Erde emporsteigt und neues Leben sprießen lässt. Somit verkörpert die Weide auch das weibliche Prinzip. So leitet sich das Wort „Weide“ vom selben Wortstamm wie „weich“ oder „Weib“ ab. Sie war der bevorzugte Baum für magische Handlungen, Prophezeiungen und Wahrsagerei vor allem von Seherinnen und Heilerinnen.
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