Warum ist der Sommerregen nicht wichtiger?
Stelle dir vor du gehst im Sommerregen über eine Wiese hinein in den Wald. Wo wirst du schneller nass? Klar, auf der Wiese. Im Sommer sind die Bäume mit Blättern bestückt, die alle erst einmal nass werden müssen bis der Boden spürbar nass wird. Schaut man sich im Sommer nach längerem Regen den Waldboden an, so stellt man selbst nach einer Woche Dauerregen fest, dass der blätterbedeckte Boden oft nur wenige Zentimeter durchfeuchtet ist. Der Schnee hingegen ist in der Lage den Blattteppich kontinuierlich und behutsam zu durchnässen und das Wasser an die Erde abzugeben. Genau das ist die wichtigste Aufgabe des Schnees für unsere Wälder.
Im Sommer sind es die Starkregen, die meist durch Gewitter begleitet werden, die den Durst der Bäume stillen. Fast wie Sturzbäche rauscht das Wasser am Baumstamm hinunter um dort mit Leichtigkeit zwischen Stamm und Blattteppich in die Erde einfließen können.
Fortsetzung folgt…
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