Gewöhnliche Wegwarte
Der Name der Wegwarte kommt wohl daher, dass die Pflanze an Weg- und Straßenrändern wächst. Auch an Bahndämmen und im Brachland ist sie zu finden. In mittelalterlichen Sagen finden sich viele Geschichten zur Entstehung des Namens. Mir gefällt die Vorstellung gut, dass es sich um eine verwandelte Jungfrau handelt, die auf ihren Geliebten wartet.
Ihre Blüten, Blätter und Wurzeln werden oft als Heilmittel genutzt. Durch ihre Bitter- und Gerbstoffe wirken sie anregend und kräftigend. Bei Appetitlosigkeit, gestörtem Gallenfluss und bei Leberstörungen ist Wegwarten-Tee sehr zu empfehlen. Er regt den Stoffwechsel an, fördert den Gallenfluss und wirkt harntreibend.
Wegwarte-Tee
Nehme 1,5 bis 2 Gramm der fein geschnittenen Wurzel und gieße diese mit 150 Milliliter Wasser auf. Erhitze die Mischung und lasse es dann 2 bis 3 Minuten sieden. Danach wird es abgeseiht und lauwarm getrunken. Trinke eine ungesüßte Tasse eine halbe Stunde vor dem Essen.
In Liebe & Dankbarkeit Eure Waldfee 🍀🧚🏻
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